29 Februar 2012
Hörtipp: Mit Social Media Sprachen vor dem Aussterben retten
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29.2.12
Labels: Mehrsprachigkeit, Umfragen und Studien
20 Dezember 2011
Irland: EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen ein voller Erfolg
ERASMUS, LEONARDO DA VINCI, COMENIUS oder GRUNDTVIG: Diese Kampagnen bilden gemeinsam das EU-Programm für lebenslanges Lernen. Doch wie wirksam sind EU-Bildungskampagnen wirklich? Zumindest für Irland konnte diese Frage wissenschaftlich geklärt werden. Im Auftrag von Léargas, der Nationalen Agentur für EU-Programme in Irland, untersuchten Wissenschaftler, welchen Einfluss das EU-Programm für lebenslanges Lernen zwischen 2007 und 2009 auf die Mobilität zu Lernzwecken von Iren gezeigt hat.
Die Experten kommen in der Studie "Making a Difference – A Study of the Impact of Learning Mobility under the Lifelong Learning Programme in Ireland 2007-2009”, zu dem Ergebnis, dass das EU-Programm für lebenslanges Lernen sich in Irland positiv auf die allgemeine und berufliche Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ausgewirkt hat und somit – neben den nationalen Bildungskampagnen – ein wichtiger Bestandteil der irischen Bildungslandschaft darstellt.
Die Studie ist online abrufbar unter: www.leargas.ie
Mehr Informationen zum EU-Programm für lebenslanges Lernen unter: www.lebenslanges-lernen.eu
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20.12.11
Labels: Mehrsprachigkeit, Mobilität, Umfragen und Studien
24 November 2011
busuu.com als bestes Start-up im Bereich Bildung ausgezeichnet
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24.11.11
21 November 2011
Lesetipp: Schüler und Fremdsprachen in Großbritannien
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21.11.11
Labels: Fremdsprachen im Beruf, Fremdsprachen und Kultur, Interkulturelles, Lehr- und Lernmaterialien, Literaturtipps, Mehrsprachigkeit, Schule
19 Oktober 2011
Projekt LiMA: Mehrsprachigkeit positiv für geistige Entwicklung
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19.10.11
Labels: Fremdsprachen im Beruf, Fremdsprachen und Kultur, Interkulturelles, Mehrsprachigkeit, Umfragen und Studien
04 Oktober 2011
Lesetipp: Mehrsprachigkeit hoch im Kurs
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4.10.11
Labels: Frühkindlicher Spracherwerb, Interkulturelles, Mehrsprachigkeit
26 September 2011
Zehnter Europäischer Tag der Sprachen
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26.9.11
Labels: Ausschreibungen und Termine, EU-Nachrichten, Europa, Fremdsprachen und Kultur, Interkulturelles, Mehrsprachigkeit
12 September 2011
Übersetzungswettbewerb Juvenes Translatores 2011
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12.9.11
Labels: Ausschreibungen und Termine, Dolmetschen und Übersetzen, Europa, Fremdsprachen und Kultur, Mehrsprachigkeit
22 August 2011
Lesetipp: Sprachenvielfalt in Nigeria
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22.8.11
Labels: Interkulturelles, Mehrsprachigkeit
Podiumsdiskussion zum Thema Frühe Mehrsprachigkeit: 21. September Waiblingen
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22.8.11
19 August 2011
Sprachen und Beruf: Konferenzprogramm Online
Die Rolle von Fremdsprachen und interkultureller Kompetenzen für den internationalen Arbeitsmarkt stehen im Fokus der Fachkonferenz Sprachen und Beruf. Die 10. Konferenz für Fremdsprachen und Business Kommunikation in der internationalen Wirtschaft findet vom 26. bis 28. Oktober erstmals in Berlin statt. Auf der Agenda des jährlichen Expertentreffs asstehen das Sprachenlernen mit neuen Medien, Kommunikationsstrategien sowie Interkulturelles Training und Management.
Als Keynote-Redner für die Auftaktveranstaltung am 27. Oktober konnten Russell Stannard, bekannt für seine Online-Videos, mit denen er Lehrern und Trainern Web 2.0 Tools näher bringt, sowie Kathryn Board, Vorsitzende vom Nationalen Zentrum für Sprachen in Großbritannien (CILT). In Expertenrunden und Workshops werden Themen wie Strategien zur Mehrsprachigkeit in Unternehmen, Qualität von Fremdsprachen- und Interkulturellem Training sowie innovative Lerntechnologien präsentiert.
Bei der Podiumsdiskussion "Are languages barriers or bridges to the international labour market?" wird am 27. Oktober die Internationalisierung des Arbeitsmarkts und die damit zusammenhängende Integration von fremdsprachigen Fachkräften in den Fokus genommen und dabei Folgen, Chancen und Herausforderungen für Unternehmen, Arbeitnehmer und Trainer diskutiert.
Erste Interviews mit den Konferenz-Rednern sowie das ausführliche Programm auf der Konferenz-Website: www.sprachen-beruf.com
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19.8.11
Labels: Fremdsprachen im Beruf, Fremdsprachen und Technologie, Interkulturelles, Mehrsprachigkeit
28 Juli 2011
Studie: Erwachsene besser in der Lage neue Sprachen zu lernen als gedacht
Lernen Kinder oder Erwachsene eine fremde Sprache besser? Dieser Frage gingen israelische Forscher der Universitäten Tel Aviv und Haifa in einer Studie zum Thema Spracherwerb auf den Grund und präsentierten ihre Ergebnisse auf dem International Congress for the Study of Child Language in Montreal. Auf dem ersten Blick wirkt das Ergebnis der Studie überraschend: Unter kontrollierten Bedingungen können Erwachsene Regelmäßigkeiten in der Sprache schneller erkennen und anwenden als Kinder.
Für die Untersuchung wurden Testpersonen von acht und zwölf Jahren sowie Erwachsene verschiedenen Alters ausgewählt und mit einer ausgedachten Sprachregel konfrontiert. Die Sprachregel verlangte, dass Verben, die sich auf lebendes Objekt beziehen, anders geschrieben und ausgesprochen werden sollten, als Verben, die sich auf ein lebloses Objekt beziehen. Anschließend wurden den Testpersonen verschiedene Verben mit dem entsprechenden Bezugswort vorgespielt. Die Testpersonen sollten dann bei anderen Bezugswörtern die Verben ergänzen. Die Auswertung der Testergebnisse ergab, dass die Erwachsenen bei dem Sprachtest wesentlich besser abschnitten als die jüngeren Testpersonen. Ein Wiederholungstest kam zum gleichen Ergebnis.
Steht das Ergebnis der Studie im Widerspruch zu der vorherrschenden Ansicht, dass Kinder wesentlich besser in der Lage sind, Fremdsprachen zu erlernen? Zwar lässt die Studie darauf schließen, dass Erwachsene leichter Sprachen lernen. Dies hängt jedoch damit zusammen, dass sie Zusammenhänge schneller erschließen können und besser in der Lage sind, Beispiele zu analysieren und Verknüpfungen herzustellen oder in diesem Fall eine neue Sprachregel anzuwenden. In der Praxis jedoch lernen Kinder Sprachen in der Regel trotzdem schneller, da sie anders an die Sprachen herangehen, betont die Studienleiterin Sara Ferman, Universität von Tel Aviv, laut dem Wissenschaftsmagazin New Scientist. Auch Robert DeKeyser von der University of Maryland in den USA warnt davor, Experimente unter künstlichen Bedingungen wie dieses auf die Realität zu übertragen.
Weitere Informationen zur Studie auf News Scientist: www.newscientist.com/article/mg21128224.000-age-no-excuse-for-failing-to-learn-a-new-language.html
Eine Zusammenfassung der Studie unter: www.mendeley.com/research/childhood-advantage-acquisition-skill-using-artificial-language-rule/
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28.7.11
Labels: Frühkindlicher Spracherwerb, Lehr- und Lernmaterialien, Mehrsprachigkeit
22 Juli 2011
Internationale Sprachenmesse Expolingua im Oktober in Berlin
Berlin. Vom 28. bis 30. Oktober bietet die Expolingua Berlin ein vielfältiges Angebot rund um Fremdsprachenlernen und -lehren. Etwa 200 Aussteller aus 30 Ländern stellen sich auf Deutschlands führender Messe für Sprachen und Kulturen vor. Veranstaltungsort der Expolingua ist das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin-Mitte.
Aussteller der Sprachenmesse sind Sprachschulen aus dem In- und Ausland, Sprachreiseveranstalter und Austauschorganisationen sowie Botschaften und Kulturinstitute. Zusätzlich steht ein umfangreiches Vortragsprogramm allen Besuchern offen. Experten informieren hier zu Sprachtests, Qualitätskriterien, Sprachunterricht, Lernmethoden, Austauschprogrammen sowie Fremdsprachenberufen. Fremde Sprachen können direkt in Minisprachkursen getestet werden.
Weitere Informationen zur Expolingua Berlin gibt es im Internet unter:
www.expolingua.com
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22.7.11
Labels: Dolmetschen und Übersetzen, Fremdsprachen im Beruf, Fremdsprachen und Kultur, Fremdsprachen und Technologie, Frühkindlicher Spracherwerb, Interkulturelles, Mehrsprachigkeit
29 Juni 2011
Bilingualität: Für das Gehirn kein Problem
Wie können Menschen, die zwei oder mehrere Sprachen sprechen, zwischen diesen hin und her „switchen“? Immerhin besitzt jede Sprache, die ein Mensch fließend spricht, knapp 30 000 Wörter. Demnach müssten die Anstrengungen des Gehirns höher sein, unter den Tausenden von zusätzlichen Wörtern das richtige Wort in der richtigen Sprache zu wählen.
Eine neue psycholinguistische Studie der Universität Kansas beweist das Gegenteil: Das Gehirn trifft die Auswahl von Wörtern in den jeweils gesprochenen Sprachen scheinbar mühelos. Der Forscher Mike Vitevitch verdeutlicht die Arbeit des Gehirns anhand eines bildlichen Beispiels: Man stelle sich das menschliche Gehirn als einen Kühlschrank vor und die verschiedenen Sprachen als Äpfel und Orangen. Wenn ich Appetit auf einen Apfel habe, würde niemand auf die Idee kommen, jedes Obst im Kühlschrank zu nehmen, um zu sehen, ob es ein Apfel ist. Je nachdem, welches Obst ich essen möchte, wähle ich in einem ersten Schritt zunächst die richtige Obstsorte und picke mir innerhalb dieser meinen Favoriten aus. Ab und an kann es passieren, dass ich fälschlicherweise eine grünliche Orange für einen Apfel halte und eine falsche Wahl treffe.
Nichts anderes passiert nach Vitevitch im menschlichen Gehirn, wenn ihm verschiedene Sprachen zur Auswahl stehen. Je nachdem, welche Sprache gerade benötigt wird, wählt das Gehirn diese in einem ersten Schritt aus und sucht in einem zweiten Schritt innerhalb der gewählten Sprache nach dem gewünschten Wort. Bei der richtigen Sprachauswahl können gelegentlich „Fehlgriffe“ auftreten.
Bilingualität ist für das Gehirn somit gar kein Problem. Ein Grund mehr Fremdsprachen zu erlernen.
Zum Original in der Science Daily
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29.6.11
Labels: Mehrsprachigkeit, Umfragen und Studien, Wissenschaft
Offene Menschen sind talentiertere Aussprachekünstler
Die fehlerfreie Aussprache - die Kür beim Erlernen jeder Fremdsprache: Einige beherrschen die korrekte Aussprache einer fremden Sprache bereits nach kurzer Zeit, ohne jemals in dem entsprechenden Land gewesen zu sein. Andere wiederum leben jahrelang in einem Land, ohne den Akzent ihrer Muttersprache abzulegen. Sprachtalent ist somit nicht gleich Aussprachetalent. Welche Faktoren für die korrekte Aussprache ausschlaggebend sind, untersuchten Dr. Matthias Jilka und Prof. Alexiadou Artemis vom Institut für Linguistik/Anglistik gemeinsamen mit dem Lehrstuhl für Experimentelle Phonetik, der Universität Stuttgart, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Neuroradiologie der Universität Tübingen.
Jilka und seine Kollegen erforschten in einem Experiment das Aussprachetalent von 102 deutschen Muttersprachlern. Die Versuchspersonen hatten die Aufgabe, eine Bildergeschichte in Englisch nacherzählen sowie einen englischen Text mit angelsächsischen Akzent vorlesen. Zur Kontrolle wiederholten die Forscher das Experiment anschließend mit der Sprache Hindi, die kein Teilnehmer beherrschte. Vor der Durchführung, wurden Informationen unter anderem zur Persönlichkeit, Sprachkenntnissen sowie kognitiven Fähigkeiten mittels eines Fragebogens erfasst.
Die Auswertung der Ergebnisse ergab, dass insbesondere offene und empathiefähige Menschen talentierte Aussprachekünstler sind. Bei dieser Teilnehmergruppe waren weniger Hirnareale aktiv, sprachliche Aufgaben waren mit weniger Anstrengung verbunden. Daher plädiert Jilka dafür, auch das Erlernen von Sprachmelodien in den Fremdsprachenunterricht zu integrieren.
Weitere Informationen zur Studie unter: www.uni-stuttgart.de
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29.6.11
Labels: Mehrsprachigkeit, Umfragen und Studien, Wissenschaft
22 Februar 2011
Sprachen & Beruf 2011 in Berlin: Vortragseinreichung bis 28. April
Mit ihrer zehnten Auflage schlägt die Fachkonferenz ein neues Kapitel ihrer Geschichte auf. Die Sprachen & Beruf, Konferenz für Fremdsprachen und Business Kommunikation, wird in diesem Jahr vom 26. bis 28. Oktober erstmals in Berlin stattfinden. Auf der Veranstaltung dreht sich alles um das Zusammenspiel von Fremdsprachen, interkultureller Kommunikation und erfolgreichem internationalem Handeln.
2011 stehen Themen wie Internationale Kommunikation und interkulturelles Training, Sprachenlernen mit neuen Medien, Qualitätssicherung und Controlling, Bildungsprogramme und –initiativen sowie Neue Leitbilder für Trainer und Coaches auf der Agenda. Interessierte, die selbst einen Vortrag oder einen Workshop halten möchten, können bis zum 28. April einen Vorschlag einreichen.
Die Sprachen & Beruf richtet sich insbesondere an Personalverantwortliche in Unternehmen und Institutionen, Trainer und HR-Manager.
Mehr zur Konferenz
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22.2.11
Labels: Fremdsprachen im Beruf, Interkulturelles, Mehrsprachigkeit
Europäisches Sprachensiegel 2011: "Sprachenlernen in der Gemeinschaft"
Der diesjährige Wettbewerb zum Europäischen Sprachensiegel steht unter dem Motto „Sprachenlernen in der Gemeinschaft - Ressourcen nutzen und Kompetenzen ausbauen“. „Die Themen der Wettbewerbe spiegeln verschiedene Bereiche, die sprachenpolitisch in Europa bedeutsam sind“, so Cora Oepen vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz. „Hauptziel ist nach wie vor, dass EU-Bürger neben ihrer Muttersprache Kenntnisse in zwei weiteren Fremdsprachen erwerben. So ging es beim Europäischen Sprachensiegel in den letzten Jahren unter anderem um das frühe Fremdsprachenlernen, das Integrierte Inhalts- und Sprachenlernen (CLIL), den Interkulturellen Dialog oder – im vergangenen Jahr – Sprachenlernen in Vorbereitung auf das Berufsleben.“
Bis zum 9. Mai 2011 können Projektbewerbungen eingereicht werden. Oepen findet diejenigen Initiativen beeindruckend, „die trotz ihres oft begrenzten Budgets und Personaleinsatzes originelle Konzepte für das Vermitteln von Sprachen auf verschiedenen Ebenen entwickelt und umgesetzt haben. Besonders freue ich mich auch immer über Projekte, die sich für die Vermittlung der Sprache unserer Nachbarn einsetzen und so den Brückenschlag in einen anderen Staat unterstützen.“
Das Sprachensiegel zeichnet Projekte und Initiativen aus, die in ihrem Umfeld das Lernen und Lehren von Sprachen auf originelle und kreative Weise unterstützen. „Sie dienen als Beispiele guter Praxis und sollen dazu anregen, ein ähnliches Projekt z.B. entweder in einer anderen Region, für eine andere Zielgruppe oder für eine weitere Zielsprache ins Leben zu rufen“, beschreibt Oepen das übergreifende Ziel des Sprachensiegels.
Insgesamt können bis zu 15 Sprachensiegel vergeben werden. Die Europäischen Sprachensiegel werden im Rahmen einer Fachtagung im Herbst 2011 in Wien, Österreich verliehen. Bei der Verleihung kooperieren die Nationalen Agenturen von Österreich der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens sowie die Nationale Agentur im Pädagogischen Austauschdienst.
Zur Ausschreibung des Wettbewerbs: www.kmk-pad.org
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22.2.11
Labels: Ausschreibungen und Termine, Europa, Mehrsprachigkeit, Mobilität
21 Februar 2011
Internationaler Tag der Muttersprache
Am heutigen 21. Februar möchte die UNESCO mit dem Internationalen Tag der Muttersprache an die sprachliche Vielfalt erinnern. Im Jahr 2000 wurde der Tag ins Leben gerufen hat, um „ein Bewusstsein für die Wichtigkeit kultureller und sprachlicher Vielfalt zu wecken“. Besonders die weltweit bedrohten Sprachen sollen dabei im Mittelpunkt stehen. In der 2010 aktualisierten Ausgabe des "Atlas der Bedrohten Sprachen" listet die UNESCO rund 2 500 Sprachen nach Name, Bedrohungsgrad und Region – darunter sind auch 230 Sprachen, die seit 1950 verschwunden sind.
Über die Idee des Internationalen Tags der Muttersprache sprach die SprachenNetz-Redaktion mit Mauro Rosi, Programmspezialist UNESCO.
Herr Rosi, welche Idee steht hinter dem internationalen Tag der Muttersprache und wie wird er gefeiert?
Mit diesem besonderen Tag möchten wir international die Muttersprache eines jeden, also die etwa 6 000 Sprachen der Welt feiern. Darüberhinaus soll ihre Koexistenz sowie die sprachliche und kulturelle Vielfalt zelebriert werden. Wir geben sozusagen einen Rahmen vor und jeder kann diesen Tag nach seinen Möglichkeiten, Ideen und Ressourcen begehen – weltweit. Sei es eine Bibliothek, die ihre sprachliche Vielfalt vorstellt oder eine Konferenz zu aussterbenden Sprachen. Es gibt viele Themen wie Übersetzen und Dolmetschen, Lehren und Lernen usw. welche mit dem Tag in Verbindung gebracht werden können. Die UNESCO selbst begeht den Tag mit einer Veranstaltung in Paris zum Thema "Schutz der Sprachenvielfalt durch Kommunikationsmedien".
Wie kann Technik die sprachliche Vielfalt unterstützen und wo sehen Sie Vorteile?
Sie werden kaum ein Projekt bezogen auf Sprachen, Mehrsprachigkeit und sprachliche Vielfalt finden, das ohne Technologien auskommt. Beispielsweise der Atlas der aussterbenden Sprachen basiert auf einer Datenbank. Wenn Sie sich anschauen, wie Sprachen gelehrt und gelernt werden, finden Sie häufig technische Einflüsse.
Ich bin nahezu 50 Jahre alt und habe Kinder um die 20. Das sind zwei unterschiedliche Lerngenerationen: In den 70er in Rom – wo ich mich zu der Zeit befand- war es schwierig englischsprachige Programme im Fernsehen zu sehen oder im Radio zu hören. Heutzutage ist es so einfach, sich mp3 Dateien herunterzuladen und sie im Alltag zu nutzen. Es ist unglaublich, wie klassische Methoden von Technologien profitieren können.
Wie lernen Sie persönlich Sprachen?
Im Moment lerne ich Deutsch. Manchmal höre ich deutsche Sendungen im Radio, meistens lade ich mir jedoch eine Sendung auf mein Smartphone und lerne dann beim Laufen, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Kochen. Persisch und Russisch beginne ich auch so zu lernen.
Herr Rosi, vielen Dank für das Interview
(Das Interview wurde in Englisch geführt und von Juliane Walter ins Deutsche übertragen)
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21.2.11
Labels: Fremdsprachen und Kultur, Fremdsprachen und Technologie, Interkulturelles, Mehrsprachigkeit
20 Dezember 2010
EXPOLINGUA Berlin erfolgreich beendet
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20.12.10
Labels: Dolmetschen und Übersetzen, Fremdsprachen im Beruf, Fremdsprachen und Kultur, Frühkindlicher Spracherwerb, Interkulturelles, Lehr- und Lernmaterialien, Mehrsprachigkeit