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29 Februar 2012

Lesetipp: Europa aus verschiedenen Perspektiven

Gemeinsam mit der spanischen El Pais, der polnischen Gazeta, der italienischen La Stampa, der deutschen Süddeutschen Zeitung und der französischen Le Monde startete der britische Guardian eine Artikelserie rund um das Thema Europa. Mit diesem Projekt möchten die führenden Zeitungen der größten EU-Länder sich dem Euroskeptizismus entgegen stellen und dabei auch mit nationalen Stereotypen aufräumen. Das soll ein differenzierteres Bild von der EU und Europa vermitteln.

Den Anfang macht der Guardian mit einer Analyse der Vorteile, die die EU mit sich bringt sowie ein genauer Blick auf nationale Stereotypen. Weitere Europathemen sind in den nächsten Tagen hier zu finden: www.guardian.co.uk/world/series/europa

Hörtipp: Mit Social Media Sprachen vor dem Aussterben retten

Facebook, YouTube und sogar SMS sollen die Rettung für weltweit bedrohte Sprachen sein, glauben einige Sprachwissenschaftler. Von den etwa 7.000 Sprachen weltweit wird erwartet, dass die Hälfte bis zum Ende des Jahrhunderts ausgestorben ist. Zumeist wird die Globalisierung dafür verantwortlich gemacht. Doch mit Hilfe von Social Media und Smartphone Apps soll dem Verschwinden entgegen gewirkt werden, so K. David Harrison, außerordentlicher Professor für Linguistik am Swarthmore College, UK. Harrison berichtet, dass eine Sprache, welche nur von fünf oder 50 Menschen in einem entfernten Ort gesprochen wird, durch die digitale Technologie eine globale Stimme und ein weltweites Publikum erreicht – dank der Globalisierung.

Mehr von Harrison und die Rolle technischer Tools bei der Sprachrettung unter: www.bbc.co.uk/news/science-environment-17081573

20 Dezember 2011

Irland: EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen ein voller Erfolg

ERASMUS, LEONARDO DA VINCI, COMENIUS oder GRUNDTVIG: Diese Kampagnen bilden gemeinsam das EU-Programm für lebenslanges Lernen. Doch wie wirksam sind EU-Bildungskampagnen wirklich? Zumindest für Irland konnte diese Frage wissenschaftlich geklärt werden. Im Auftrag von Léargas, der Nationalen Agentur für EU-Programme in Irland, untersuchten Wissenschaftler, welchen Einfluss das EU-Programm für lebenslanges Lernen zwischen 2007 und 2009 auf die Mobilität zu Lernzwecken von Iren gezeigt hat.

Die Experten kommen in der Studie "Making a Difference – A Study of the Impact of Learning Mobility under the Lifelong Learning Programme in Ireland 2007-2009”, zu dem Ergebnis, dass das EU-Programm für lebenslanges Lernen sich in Irland positiv auf die allgemeine und berufliche Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ausgewirkt hat und somit – neben den nationalen Bildungskampagnen – ein wichtiger Bestandteil der irischen Bildungslandschaft darstellt.

Die Studie ist online abrufbar unter: www.leargas.ie

Mehr Informationen zum EU-Programm für lebenslanges Lernen unter: www.lebenslanges-lernen.eu

19 Oktober 2011

Projekt LiMA: Mehrsprachigkeit positiv für geistige Entwicklung

Laut Daten des Statistischen Bundesamtes lebten im Jahr 2006 15,1 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Hamburg, das „Tor zur Welt“, ist seit jeher Anziehungspunkt für Menschen aus der ganzen Welt. Allein an Hamburger Schulen werden beinahe 200 verschiedene Sprachen gesprochen. Grund genug für Professorin Ingrid Gogolin von der Universität Hamburg das Projekt LiMA ins Leben zu rufen. LiMA steht für Linguistic Diversity Management in Urban Areas und ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt. Erziehungswissenschaftler, Sprachwissenschaftler, Psychologen, Rechtswissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler sowie Stadtplaner erforschen gemeinsam den Umgang mit vielfältigen Sprachen in Großstädten. Ziel ist es, die sprachliche Vielfalt in Großstädten zu erhalten und die Talente von mehrsprachigen Menschen zu fördern. Dafür untersuchen die Wissenschaftler die Sprachentwicklung in Familien, im Freundeskreis, in der Schule sowie beim Übergang in den Beruf. Aus den langjährigen Beobachtungen leiten sie anschließend Empfehlungen ab, wie ideale Strukturen und Bedingungen in Großstädten aussehen müssen, damit sich alle Menschen - gleich welcher nationalen Herkunft und Sprache – wohlfühlen und wie Verantwortliche in Politik und Verwaltung diese Bedingungen umsetzen können.

Warum sollte der sprachlichen Vielfalt eigentlich Rechnung getragen werden? Erziehungswissenschaftlerin Prof. Ingrid Gogolin verweist hier insbesondere auf die positiven Wirkungen bei der kognitiven Entwicklung von Kindern. Mehrsprachlichkeit trainiert, Entscheidungen zu treffen: Mit wem kann ich welche Sprache benutzen? Welches Wort gehört zu welcher Sprache? Allerdings dürfe der Nachteil der Mehrsprachigkeit nicht außer Acht gelassen werden. Denn wissenschaftlich belegt ist, dass mehrsprachige Menschen in jeder einzelnen Sprache einen geringeren Wortschatz entwickeln als Einsprachige. Bei der sprachlichen Schulbildung empfiehlt die Projektleiterin, dass alle Kinder, unabhängig von ihrer sprachlichen Herkunft, insbesondere in Deutsch und Englisch gefördert werden sollten.

Wie die aus den Untersuchungsergebnissen abgeleiteten Empfehlungen umgesetzt werden können, erproben die Mitarbeiter des Projekts in Zusammenarbeit mit den LiMA-Laborschulen 'LiMA-LabS' und der Bildungsbehörde vor Ort. Wissenschaftler und Lehrkräfte arbeiten gemeinsam an Praktiken, die für die Sprachförderung besonders geeignet sind.

Mehr zum LiMA-Projekt: www.lima-lama.uni-hamburg.de

Die Grammatik unserer Urahnen

„Subjekt - Prädikat - Objekt“ - „Ich kaufe Brot“

Die S-P-O-Regel dürfte den meisten noch aus dem Deutschunterricht bekannt sein. Die meisten modernen indogermanischen Sprachen verwenden diese Satzbauregel. Doch längst nicht alle, denn statistisch gesehen baut der Großteil der heutigen Sprachen Sätze nach dem Prinzip S-O-P auf. Also: „Ich Brot kaufe“. Was sich für unsere Ohren falsch anhört, könnte nach einer neusten Studie zweier US-Forscher der Satzbau unserer Vorfahren gewesen sein.

Vor über 50.000 Jahren, so Murray Gell-Mann vom Santa Fe-Institut und Merritt Ruhlen von der Stanford-Universität, haben Menschen eine Ursprache gesprochen, auf die alle heutigen Sprachen zurückgehen. In ihrer Studie untersuchten die Sprachwissenschaftler insgesamt 2.135 Sprachen hinsichtlich ihres gemeinsamen Stammbaums. Da die meisten untersuchten Sprachen, darunter Türkisch, Japanisch, Koreanisch und Persisch das S-O-P-Muster verwenden, schlossen die Forscher, dass auch die Urmenschen diese Satzkonstruktion verwendeten. Warum im Deutschen sich der Satzbau hin zum S-P-O-Prinzip entwickelt hat, konnte zwar nicht erklärt werden. Doch auch in der deutschen Sprache existieren Subjekt-Objekt-Prädikat-Folgen, allerdings nur in Nebensätzen wie: „als ich Brot kaufte…“ Neben dem Deutschen verwenden auch 769 andere Sprachen die SOP-Regel.

Mehr Informationen zur Studie unter: PNAS (DOI: 10.1073/pnas.1113716108) oder wissenschaft.de

26 September 2011

Studie: Fremdsprachen lernen auf die eigene Art und Weise

Wer sich für eine Fremdsprache interessiert, dem stehen zahlreiche Möglichkeiten zu Verfügung. Sei es in Sprachkursen, über das Internet oder mit Sprachen-Apps: Der Fremdsprachen-Markt ist in den letzten Jahren immer bunter geworden. Ganz gleich ob auditiv, visuell, kommunikativ oder motorisch, für jeden Lerntyp gibt es auf dem vielseitigen Sprachenmeer die passenden Angebote. Doch sagt die Einteilung von Menschen in Lerntypen tatsächlich etwas über die Art und Weise des individuellen Fremdsprachenerwerbs aus?

Eine aktuelle Studie der Internetplattform für Fremdsprachenerwerb „Babbel“ zum Thema „Lernverhalten“ zeigt, dass der Lernprozess bei Menschen individuell variiert, und dass die Einteilung in die klassischen Lerntypen die individuelle Voraussetzung zu wenig berücksichtigt. Eine interne Umfrage unter Kunden, mit den unterschiedlichen Muttersprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch, hat ergeben, dass Menschen zwischen den verschiedenen Lerntypen hin- und her-switchen können und der Sprachlernprozess individuell ist. So gab mit 47,14 Prozent fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer an, ihr Lerntyp ändere sich fortlaufend. Weniger als ein Drittel (26,9 Prozent) ordnete sich einem bestimmten Lerntyp zu. Für 32,8 Prozent spielten die Lerntypen gar keine Rolle beim Sprachenerwerb. Auch Sprachforscherin Professor Dr. Dr. Juliane House bestätigt: „Für Lerntypen gibt es keine wissenschaftlichen Beweise. Menschen und ihre Arten zu lernen können demnach nicht kategorisch zugeordnet werden. Jeder Mensch lernt individuell." Für den Lernerfolg sei vor allem die Einbeziehung möglichst vieler Sinneskanäle ausschlaggebend, da auf diese Weise die Informationen im Gehirn besser verknüpft und gespeichert werden können.

34,7 Prozent der befragten Babbel-User gaben an, einen Lernplan beim Erlernen einer Fremdsprache wichtig zu finden. Die Notwendigkeit, sich an einen Lernplan zu halten allerdings variiert je nach Muttersprache. So rieten 23 Prozent der deutschsprachigen Teilnehmer dazu, einen Lernplan dauerhaft einzuhalten. Jedoch lediglich 10 bis 17 Prozent der englischen, französischen, spanischen und italienischen Muttersprachler hielten einen Lernplan für notwendig. Doch ob mit oder ohne Lernplan: Das Wichtigste beim Erlernen einer Fremdsprache ist der Spaß und die Neugier, denn ohne das hilft der beste Plan nichts.

12 September 2011

Bilinguale Babys lernen Sprachen im eigenen Rhythmus

Zahlreiche Studien zeigen, dass Kinderhirne große Leistungen vollbringen. So können bereits wenige Monate alte Säuglinge die typischen Laute und die Sprachmelodie ihrer Muttersprache mühelos erkennen. Doch wie sieht das bei Säuglingen aus, die mehrsprachig aufwachsen? Wann erkennen sie ihre Muttersprachen? Dies untersuchten amerikanische Forscher der University of Washington in einer im Fachmagazin "Journal of Phonetics" erschienenen Studie. Dabei fanden Sie heraus, dass sich bei bilingualen Säuglingen, die Phase der entscheidenden Sprachprägung weiter nach hinten verschiebt.

Die Forscher untersuchten jeweils eine Gruppe mit einsprachigen Kindern und eine Gruppe bilingualer Kinder unterschiedlichen Alters. Die Kinder stammten aus rein englischen, rein spanischen und spanisch-englisch gemischten Haushalten und wurden über ein Jahr hinweg untersucht. In regelmäßigen Abständen unterzogen sich die kleinen Probanden diversen Sprachtests. Die Säuglinge trugen während der Tests eine leichte Kappe mit Elektroden, die ihre Hirnströme aufzeichneten. In den Tests hörten die Kinder zunächst verschiedene Laute, die in beiden Sprachen vorkommen. Dazwischen ertönten ab und zu einzelne typisch spanische oder typisch englische Laute. Mittels eines Elektroenzephalogramms (EEG) wurde durch Hirnstromsignal angezeigt, ob die Säuglinge die kontrastierenden Sprachmuster erkennen.

Die Forscher konnten deutliche Unterschiede bei den sechs bis neun Monate alten Kindern feststellen. Während das Gehirn einsprachiger Säuglinge auf Sprachlaute sowohl aus dem Englischen als auch aus dem Spanischen reagierte, zeigte das EEG bei bilingualen Kindern gar keine Hirnstromsignal. Im Gegensatz dazu reagierten die Gehirne von einsprachigen Kindern im Alter von zehn bis zwölf Monaten nur noch auf Laute ihrer Muttersprache. Bei Kindern, die zweisprachig aufwachsen, registrierten die Forscher in derselben Entwicklungsphase erstmalig überhaupt Hirnstromsignale. Durch die Messung von Gehirnreaktionen konnten die Forscher außerdem erkennen, welche Sprache die zweisprachigen Kleinkinder präferieren.

Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass sich das Gehirn bilingualer Babys offenbar nach einem anderen Zeitplan auf eine Sprache festlegt als das von einsprachigen Babys. Die Forscher gehen davon aus, dass das Gehirn bilingualer Kinder länger flexibel bleibt, um die große Vielfalt unterschiedlicher Sprachlaute in zweisprachigen Umgebungen besser verarbeiten zu können.

Mehr Informationen zur Studie: www.sciencedirect.com

10 August 2011

Studie: Master im Ausland immer beliebter

Die Internationalisierung des Studiums nimmt weiter zu: Etwa 2 500 bis 3 500 deutsche Bachelor-Studierende des Abschlussjahrgangs 2009 haben, laut der Studie "Wissenschaft weltoffen 2011", ihr Studium im Ausland fortgesetzt. Das entspricht rund fünf Prozent an Universitäten und drei Prozent der Studierenden an Fachhochschulen. "Gegenwärtig zieht es vor allem die Bachelor-Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zum Masterstudium ins Ausland", erläutert Dr. Ulrich Heublein vom HIS-Institut für Hochschulforschung. Vor allem Hochschulen in Großbritannien, aber auch in Österreich, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz stehen bei den deutschen Master-Studierenden hoch im Kurs, so Heublein weiter.

Auch die Internationalisierung der deutschen Hochschullandschaft verfolgt einen Aufwärtstrend. Im Studienjahr 2010 waren 181 000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Fast jeder zehnte Studierende in Deutschland ist ausländischer Staatsbürger und hat seine Studienberechtigung im Ausland erworben. Laut „Wissenschaft weltoffen“ wird die Zahl ausländischer Studierender auch in Zukunft steigen, denn mit rund 61 000 haben 2009 so viele Studienanfänger aus anderen Ländern wie noch nie ein Studium in Deutschland aufgenommen. Sie kommen vor allem aus Ostasien und Osteuropa: China, Russland, Polen und Bulgarien stehen an der Spitze der Länderliste. "Mit ihren ausländischen Studierenden stehen die deutschen Hochschulen auch im internationalen Vergleich gut da. Zusammen mit den USA, Großbritannien, Frankreich und Australien zieht Deutschland die meisten der mobilen Studierenden aus anderen Ländern an", zieht Dr. Simone Burkhart, DAAD, Leiterin des Referats Evaluation und Statistik, Bilanz.

Die Studie "Wissenschaft weltoffen" gibt der Deutsche Akademische Austauschdienst in Zusammenarbeit mit der HIS Hochschul-Informations-System GmbH heraus. Dabei werden jährlich Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung veröffentlicht.

"Wissenschaft weltoffen" zum Download: www.wissenschaft-weltoffen.de/publikation

29 Juni 2011

Bilingualität: Für das Gehirn kein Problem

Wie können Menschen, die zwei oder mehrere Sprachen sprechen, zwischen diesen hin und her „switchen“? Immerhin besitzt jede Sprache, die ein Mensch fließend spricht, knapp 30 000 Wörter. Demnach müssten die Anstrengungen des Gehirns höher sein, unter den Tausenden von zusätzlichen Wörtern das richtige Wort in der richtigen Sprache zu wählen.

Eine neue psycholinguistische Studie der Universität Kansas beweist das Gegenteil: Das Gehirn trifft die Auswahl von Wörtern in den jeweils gesprochenen Sprachen scheinbar mühelos. Der Forscher Mike Vitevitch verdeutlicht die Arbeit des Gehirns anhand eines bildlichen Beispiels: Man stelle sich das menschliche Gehirn als einen Kühlschrank vor und die verschiedenen Sprachen als Äpfel und Orangen. Wenn ich Appetit auf einen Apfel habe, würde niemand auf die Idee kommen, jedes Obst im Kühlschrank zu nehmen, um zu sehen, ob es ein Apfel ist. Je nachdem, welches Obst ich essen möchte, wähle ich in einem ersten Schritt zunächst die richtige Obstsorte und picke mir innerhalb dieser meinen Favoriten aus. Ab und an kann es passieren, dass ich fälschlicherweise eine grünliche Orange für einen Apfel halte und eine falsche Wahl treffe.

Nichts anderes passiert nach Vitevitch im menschlichen Gehirn, wenn ihm verschiedene Sprachen zur Auswahl stehen. Je nachdem, welche Sprache gerade benötigt wird, wählt das Gehirn diese in einem ersten Schritt aus und sucht in einem zweiten Schritt innerhalb der gewählten Sprache nach dem gewünschten Wort. Bei der richtigen Sprachauswahl können gelegentlich „Fehlgriffe“ auftreten.

Bilingualität ist für das Gehirn somit gar kein Problem. Ein Grund mehr Fremdsprachen zu erlernen.

Zum Original in der Science Daily

Offene Menschen sind talentiertere Aussprachekünstler

Die fehlerfreie Aussprache - die Kür beim Erlernen jeder Fremdsprache: Einige beherrschen die korrekte Aussprache einer fremden Sprache bereits nach kurzer Zeit, ohne jemals in dem entsprechenden Land gewesen zu sein. Andere wiederum leben jahrelang in einem Land, ohne den Akzent ihrer Muttersprache abzulegen. Sprachtalent ist somit nicht gleich Aussprachetalent. Welche Faktoren für die korrekte Aussprache ausschlaggebend sind, untersuchten Dr. Matthias Jilka und Prof. Alexiadou Artemis vom Institut für Linguistik/Anglistik gemeinsamen mit dem Lehrstuhl für Experimentelle Phonetik, der Universität Stuttgart, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Neuroradiologie der Universität Tübingen.

Jilka und seine Kollegen erforschten in einem Experiment das Aussprachetalent von 102 deutschen Muttersprachlern. Die Versuchspersonen hatten die Aufgabe, eine Bildergeschichte in Englisch nacherzählen sowie einen englischen Text mit angelsächsischen Akzent vorlesen. Zur Kontrolle wiederholten die Forscher das Experiment anschließend mit der Sprache Hindi, die kein Teilnehmer beherrschte. Vor der Durchführung, wurden Informationen unter anderem zur Persönlichkeit, Sprachkenntnissen sowie kognitiven Fähigkeiten mittels eines Fragebogens erfasst.

Die Auswertung der Ergebnisse ergab, dass insbesondere offene und empathiefähige Menschen talentierte Aussprachekünstler sind. Bei dieser Teilnehmergruppe waren weniger Hirnareale aktiv, sprachliche Aufgaben waren mit weniger Anstrengung verbunden. Daher plädiert Jilka dafür, auch das Erlernen von Sprachmelodien in den Fremdsprachenunterricht zu integrieren.

Weitere Informationen zur Studie unter: www.uni-stuttgart.de

Berufliche Bildung wird internationaler

Nicht nur unter den Studenten werden Auslandsaufenthalte beliebter, auch im Bereich der beruflichen Bildung spielt die Auslandsmobilität eine immer größere Rolle. Dies zeigt die Studie "Verdeckte Mobilität in der beruflichen Bildung", die im März 2011 von der Nationalagentur für Berufliche Bildung (NA-BIBB) vorgelegt wurde.

Danach entschieden sich im Zeitraum von 2007 bis 2009 insgesamt 23 500 Auszubildende jährlich für einen Auslandsaufenthalt während ihrer beruflichen Erstausbildung. Mit 37 Prozent absolvierte der Großteil seinen Auslandsauenthalt in einem englischsprachigen Land. Ein Drittel (29 Prozent) zog es in die Nachbarländer; 15 Prozent wählten für ihren Auslandsaufenthalt andere Weltregionen. Die meisten Auszubildenden erhoffen sich durch ihren Auslandsaufenthalt die Verbesserung ihrer Fremdsprachenkenntnisse und ihrer interkulturellen Kompetenzen.

Trotz dieser positiven Trends bemängelt die Studie, dass immer noch zu wenige Betriebe regelmäßig Auszubildende ins Ausland schicken. Zudem gibt es Defizite im Bereich der Zertifizierung von Auslandsaufenthalten sowie zu wenige Informationen über Förderungsmöglichkeiten.

Zusammenfassung der Studie (PDF)

17 Mai 2011

Eurobarometer-Studie: Gebrauch von Fremdsprachen beim Internetsurfen

Einer europaweiten Eurobarometer-Umfrage zufolge nutzen 55 Prozent der befragten EU-Bürger mindestens eine andere Sprache als ihre Muttersprache, um Inhalte online zu lesen oder anzuschauen. Von den insgesamt 13 500 befragten Personen schreibt ein Drittel Emails oder Kommentare in einer Fremdsprache. Dennoch sind 44 Prozent der europäischen Internetnutzer überzeugt, dass ihnen interessante Informationen entgehen, weil Webseiten nicht in einer Sprache angeboten werden, die sie verstehen.

Die Studie zeigt, dass zwar eine gewaltige Menge an hochwertigen Online-Inhalten vorhanden ist, diese aber wegen fehlender Sprachkenntnisse nicht allen Menschen gleichermaßen zugänglich sind. Im Durchschnitt liest jeder zweite Internetnutzer online in einer Fremdsprache. Diese Zahl verdeckt jedoch riesige Unterschiede zwischen hohen Anteilen in Griechenland, Slowenien, Luxemburg, Malta sowie Zypern, die nach eigenen Angaben online Fremdsprachen verwenden, sowie den geringen Gebrauch einer Fremdsprache der Briten, Iren, Tschechen oder Italiener. Die Erhebung bestätigt Englisch als die am meisten genutzte Fremdsprache im World Wide Web.

Diese erste Eurobarometer-Erhebung zum Thema "Online-Sprachpräferenzen der Nutzer" wurde im Januar 2011 durchgeführt. Daran nahmen in jedem Mitgliedstaat 500 Internetnutzer teil.

16 Mai 2011

Lesetipp: Sprachen lernen im Test

Fremdsprachen spielen heute beruflich wie privat eine wichtige Rolle. Neben dem klassischen Sprachunterricht gibt es mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, um eine Fremdsprache zu erlernen. Stiftung Warentest hat in einem Leitfaden zur Weiterbildung verschiedene Techniken zum Sprachenlernen genauer unter Lupe genommen und bewertet. Der Leitfaden informiert Interessierte über Vor- und Nachteile sowie Qualität verschiedenster Lernformen. Zusätzlich gibt es nützliche Lerntipps. Sehr hilfreich sind auch die Informationen zu den verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten sowie die praktische Checkliste.


31 März 2011

Studie: Deutsche Hochschulen sind am internationalsten

Die Umstellung der deutschen Hochschullandschaft im Rahmen des Bologna-Prozesses hat hierzulande nicht nur Lob geerntet. Daher stellt sich für viele Studierende, Dozenten und Professoren die Frage, ob die Umsetzung gelungen ist. Eine aktuelle Studie im Auftrag des British Council zeichnet jedoch ein äußerst positives Bild der deutschen Hochschullandschaft in Bezug auf Internationalität und Mobilität: Auf beiden Gebieten ist Deutschland auf dem Spitzenplatz vor Australien, Großbritannien, USA und China.

Der Vergleich der Hochschulen in elf verschiedenen Ländern ergab, dass Deutschland in den letzten Jahren für ausländische Studierende deutlich an Attraktivität gewonnen hat. Dies liegt am internationalen Studienangebot sowie an den vergleichsweise geringen Studiengebühren für ausländische Studierende. Aber auch die deutschen Studierenden sind gern unterwegs. Die Studie ergab, dass deutsche Studierende die mobilsten in ganz Europa sind.

Presseecho zur Studie online auf Times Higher Education oder im DAAD Magazin

Die Mobilität deutscher Studierender ist Schwerpunkt einer vom BMBF und DAAD organisierten Fachkonferenz, die unter dem Titel "go out! studieren weltweit" steht. Vom 19. bis 20. Mai sprechen Vertreter von Hochschulen über Möglichkeiten und Herausforderungen der Integration von Auslandsaufenthalten in Bachelor- und Masterstudiengängen.

31 Januar 2011

Erneut mehr deutsche Studierende mit Auslandsaufenthalt

Deutsche Studierende zieht es immer stärker ins Ausland. Laut der Studie „Internationalisierung des Studiums“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Hochschul-Informations-Systems (HIS) und des Deutschen Studentenwerks (DSW) sind sie wesentlich mobiler als ihre Kommilitonen aus anderen Industrieländern. Zwischen den Jahren 2000 und 2008 hat sich die Zahl deutscher Studierender im Ausland nahezu verdoppelt und betrug zuletzt ca. 103 000. Nur aus China, Indien und Südkorea gehen noch mehr Studierende ins Ausland.

Insgesamt können 15 Prozent aller deutscher Studierende auf einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt zurückblicken, z.B. für ein Auslandssemester, ein Praktikum oder einen Sprachkurs. Mehrheitlich studieren die auslandsmobilen Deutschen im europäischen Ausland. Bevorzugte Gastländer sind dabei vor allem Österreich, die Niederlande und Großbritannien. Ein Auslandspraktikum wurde wiederrum am häufigsten in den USA, in Großbritannien und Frankreich absolviert.

Ob Studierende ins Ausland gehen, hängt unter anderem stark von der sozialen Herkunft ab. Junge Menschen aus hochschulnahen, einkommensstarken Familien tun dies fast doppelt so häufig wie ihre Kommilitonen aus bildungsferneren Haushalten mit geringerem Einkommen. Dabei spielt die Unterstützung seitens der Eltern sicherlich eine wichtige Rolle. Drei Viertel der mobilen Studierenden werden von zu Hause unterstützt, mehr als die Hälfte arbeitet vor oder während des Auslandsstudiums, 60 Prozent erhalten ein Stipendium, 30 Prozent Auslands-BAföG.

Umgekehrt studieren auch immer mehr ausländische Studierende an deutschen Hochschulen. Ihre Zahl stieg von 1997 bis 2008 von 100 033 auf 245 522. Damit belegt Deutschland hinter den USA und Großbritannien weltweit den dritten Platz.

Der Bericht "Internationalisierung des Studiums" basiert auf der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, einer Befragung von 16 370 Studierenden im Sommer 2009 zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage. Das BMBF fördert die Befragung, die HIS führt diese wissenschaftlich durch.

Die Studie "Internationalisierung des Studiums" von BMBF, DSW und HIS zum Download (PDF, 98 Seiten)

EU-Konsultation: Die Zukunft der Hochschulbildung

Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zur Modernisierung der Hochschulbildung in Europa begonnen. Noch bis zum 15. März kann sich die Öffentlichkeit in Deutsch, Englisch oder Französisch in Form eines Online-Fragebogen zum Thema „Prioritäten der Modernisierung der Hochschulbildung in Europa: Bildung, Forschung und Innovation“ äußern. Damit möchte die EU ihre Bürger aktiv an der Gestaltung zukünftiger politischer Strategien beteiligen.

Hintergrund:
Europa 2020, die Strategie der EU für Wachstum, betont die vitale Rolle der europäischen Hochschulbildung für die Entwicklung von Kompetenzen und das Voranbringen von Forschung und Innovation in der Wissensgesellschaft. Als Teil ihrer Bemühungen die Entwicklung der Hochschulbildung in Europa zu unterstützen, plant die Europäische Kommission die Annahme einer neuen Mitteilung über die Modernisierung der Hochschulbildung im dritten Quartal 2011. Diese wird eine strategische Richtung für die Entwicklung der europäischen Hochschulbildung, einschließlich der Bereiche Bildung, Forschung und Innovation, in den nächsten zehn Jahren geben.
Um die neue Mitteilung vorzubereiten, führt die Europäische Kommission derzeit eine breit angelegte Konsultation der Akteure der europäischen Hochschulbildung durch.

Fragebogen:
http://ec.europa.eu/education/news/news2760_de.htm
Hochschulbildung in Europa:
http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-policy/doc62_de.htm

04 Oktober 2010

Lernen wird leichter: „E-Books in drei Jahren Standard an Universitäten“

Dieser Trend lässt Studenten frohlocken, denn Lernen wird buchstäblich leichter: An den Universitäten werden elektronische Bücher schon in den kommenden zwei bis drei Jahren gedruckte Bücher ersetzen. Das prophezeit der aktuelle Horizon Report, der maßgebende internationale Trendmonitor für den Einsatz von Lerntechnologien in Wissenschaft, Forschung, Museen und Unternehmen. Die Studie stützt sich auf die Aussagen von mehreren Hundert Technologieexperten aus aller Welt.

Auf der größten internationalen Konferenz für Lerntechnologien im Bildungsbereich, dem öffentlichen Sektor und der Wirtschaft, Online Educa Berlin (1. - 3. Dezember) präsentiert Laurence F. Johnson die neuesten Trendvorhersagen des Reports für 2011, bevor dieser im Januar offiziell erscheint. Johnson steht dem New Media Consortium vor, das den Horizon Report herausgibt.

Einer der Trends, der sich schon 2010 abzeichnet: An den Hochschulen steigt die Akzeptanz von E-Books dramatisch an. Der Report weist auf die Vorteile: E-Books sind leichter und vielseitiger als traditionelle Bücher und können visuelle Lernstimuli wie Videos, Farbfotos oder Animationen einbinden. "Die Aussicht, alle Materialien, die man braucht, in einem einzigen Gerät zu vereinen, das zudem noch weniger als ein Kilogramm wiegt, ist ein starker Anreiz für Studenten. Wir beobachten bereits, dass eine Reihe von Universitäten die Verlage drängt, sich in diese Richtung zu bewegen", erklärt Johnson.

Mehr Informationen zur Online Educa Berlin: www.online-educa.com
Der Horizon Report 2010 online: www.nmc.org/publications/2010-horizon-report

30 September 2010

e-Learning im Sprachunterricht: Studie zum Einsatz im Sprachunterricht

Wie kann e-Learning beim Fremdsprachenlernen helfen? Die Studie "e-Learning for Languages", unter Leitung des Lehrstuhls für Angewandte Englische Linguistik (AEL) an der Universität Tübingen, versucht diese und weitere Fragen zu beantworten. Aufgerufen zur Teilnahme an der Studie sind Lehrer und Schulen (Sekundarstufe), die sich in e-Learning-Einheiten im Fremdsprachenunterricht ausprobieren möchten. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei folgenden e-Learning Aktivitäten:

  1. Authentisches Sprachenlernen mit pädagogisch aufbereiteten und gesprochenen Interviews zu einer Vielzahl soziokultureller und regionaler Themen
  1. Interkulturelle Online-Zusammenarbeit zwischen Lernern mit unterschiedlichem kulturellem und sprachlichem Hintergrund
Teilnehmende Lehrerende können zwischen verschiedenen Moodle Beispiel-Einheiten wählen und diese für die jeweilige Ziel- bzw. Unterrichtssprache oder für pädagogische und inhaltliche Interessen anpassen. Die Beispiel-Einheiten finden sich auf der Wide Minds Seite im Unterbereich "WiMi sample units". Weitere Ideen finden sich auch im WiMi Multilingualism for Visitors Bereich.

Während der Planungs-, Umsetzungs-, und Durchführungsphasen erhalten die beteiligten Lehrer Unterstützung durch das AEL e-Learning Team. Die Teilnahme an der "e-Learning for Languages" Studie ist kostenlos, verfügbare Plätze und Kurse sind jedoch limitiert. Bei Interesse kontaktieren Sie das AEL Team über das Teilnahmeformular: www.ael.uni-tuebingen.de/e-learning-for-languages-study/participation-form.html

Die "e-Learning for Languages" Studie wird im Rahmen des Comenius Netzwerks Wide Minds (WiMi) durchgeführt. Die Studie greift zudem auf Resultate und Materialien der EU Projekte Backbone (Pädagogische Korpora für den bilingualen Unterricht) und icEurope (Interkulturelle Kommunikation und Fremdsprachenlernen durch Online- Zusammenarbeit) zurück.

31 August 2010

Deutlich mehr ausländische Studienanfänger und Doktoranden

Die deutsche Hochschullandschaft wird internationaler. Im Jahr 2008 haben - laut der neuesten Studie „Wissenschaft weltoffen“ – 70 000 ausländische Studierende ein Studium in Deutschland begonnen. Das sind zehn Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die meisten Studienanfängerinnen und -anfänger kommen aus China, auf den folgenden Plätzen liegen bei den Neueinschreibungen Studierende aus der Türkei, Frankreich, Polen, Russland und den USA.

Ein Schwerpunktkapitel der diesjährigen Studie ist den ausländischen Doktoranden gewidmet: 2009 waren doppelt so viele Doktoranden an deutschen Universitäten eingeschrieben wie im Jahr 2000. Damit kommt inzwischen jeder fünfte Doktorand aus dem Ausland. An der Spitze stehen China und Indien, gefolgt von Russland und Polen. Viele entscheiden sich für Deutschland, weil sie vom guten Ruf und der fachlichen Qualität der Wissenschaft hierzulande überzeugt sind.

Die Internationalisierung der deutschen Hochschulen ist Teil eines weltweiten Trends. Etwa drei Millionen Studierende weltweit waren an einer Hochschule außerhalb ihres Heimatlandes eingeschrieben. Deutschland gehört nach den USA und Großbritannien zu den wichtigsten Gastländern. Im Jahr 2009 waren hier insgesamt 240 000 ausländische Studierende an Universitäten und Fachhochschulen immatrikuliert – 6 000 mehr als im Jahr zuvor.

Die Studie „Wissenschaft weltoffen“ gibt der Deutsche Akademische Austauschdienst in Zusammenarbeit mit der HIS Hochschul-Informations-System GmbH jährlich heraus. Mit der Ausgabe 2010 werden zum zehnten Mal Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung veröffentlicht.

Ergebnisse „Wissenschaft weltoffen“ unter www.wissenschaft-weltoffen.de/publikation

Immer weniger britische Schüler lernen Fremdsprachen

Die Zahl der Schüler in Großbritannien, die eine Fremdsprache lernen, ist stark rückläufig. Das bestätigen die aktuellen Ergebnisse der Zwischenprüfung GCSE. Die Zahl der Schüler, die die Prüfung in wenigstens einer Fremdsprache ablegen, ist seit 2002 um 38 Prozent zurückgegangen. Auch bei Abiturienten und Studienanfänger ist eine Fremdsprachenmüdigkeit auszumachen, die bereits zur Schließung ganzer Sprach-Abteilung an Universitäten geführt haben. So werden an der Queens University in Belfast und an der University of Leicester die Fachbereiche Deutsch komplett geschlossen. Auch andere Universitäten des Landes planen deutliche Kürzungen im Bereich Fremdsprachen.

Einer der Gründe für das mangelnde Interesse der Schüler scheint die Entscheidung der inzwischen abgelösten Labour-Regierung im Jahr 2004 zu sein, Fremdsprachen für Schüler ab 14 Jahren als Pflichtfach abzuschaffen. Daraufhin ging der Anteil der Schüler an weiterführenden Schulen, die sich für Fremdsprachenunterricht entscheiden, seit einigen Jahren drastisch zurück. Britische Medien haben in den vergangenen Wochen verstärkt über den Rückgang berichtet und dessen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert. Einen ausführlichen Überblick über die Entwicklungen der vergangenen Jahre gibt der Artikel „Who still wants to learn languages“ in der Tageszeitung The Guardian. Im Observer kommentiert Übersetzer Michael Hofmann die jüngsten Trends und spricht von herben Verlusten für die intellektuelle Entwicklung des Einzelnen, wenn Fremdsprachen keine Rolle mehr spielen. „Should British pupils give up studying French?“ fragt BBC News und lässt verschiedene Experten zu Wort kommen. Eine Fülle an Lesestoff zum Thema bietet die BBC zudem auf ihrem Newsblog „See also“ mit Links auf weitere Artikel führender britischer Nachrichtenmedien.