Posts mit dem Label Mobilität werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mobilität werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

31 Januar 2012

StudyWorld 2012: Studium und Praktikum international

Am 11. und 12. Mai bietet die StudyWorld 2012 einen Überblick zu Studienmöglichkeiten in 25 Ländern. Abiturienten, Studierende und Absolventen auf der Suche nach dem passenden Bachelor- oder Masterstudiengang, einem Auslandssemester oder einem internationalen Praktikumsplatz können sich bei 170 Ausstellern im persönlichen Gespräch informieren. Die internationale Hochschulmesse findet im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin-Mitte statt.

Studienberater und Karrierecoaches beantworten im begleitenden Vortragsprogramm in über 70 Präsentationen individuell Fragen zu Studium, Berufseinstieg und Karriere im In- und Ausland: Welche Fördermöglichkeiten gibt es für einen Studienaufenthalt im Ausland? Wie bewerbe ich mich für ein Auslandspraktikum? Welche Master-Studiengänge gibt es?

Zu den Ausstellern zählen Hochschulen aus dem In- und Ausland, Förderinstitutionen, Studieninformationsdienste, Praktikumsvermittler und Austauschorganisationen. Es präsentieren sich unter anderem der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die University of San Francisco, USA.

Weitere Infos unter www.studyworld2012.com

Das Austauschprogramm ERASMUS wird 25

Die Erasmus-Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte. Mehr als 250.000 Studierende verbringen im akademischen Jahr 2011/12 einen Teil ihres Studiums im europäischen Ausland. Bis heute haben insgesamt 3 Millionen Studierende ihre Auslandserfahrungen während des Studiums im Rahmen des Erasmus-Programms machen können.

Dieses Jahr wird Erasmus 25 Jahre alt. Unter dem Motto "25 Jahre Erasmus: prägende Erfahrungen – neue Perspektiven“ finden in den Mitgliedsländern zahlreiche Informationsveranstaltungen rund um das Thema Auslandsaufenthalte während der Ausbildungszeit statt.

Doch trotz des Erfolges, sind Änderungen geplant: Insbesondere soll das Konzept des Austauschprogramms vereinfacht werden. Das neue Projekt „Erasmus für Alle“ soll alle bestehenden internationalen und die EU-Programme für Bildung, Jugend und Sport zusammenfassen und vereinheitlichen. Auf diese Weise sollen sowohl Kosten eingespart und die Beantragung erleichtert werden.

„Erasmus ist unser bekanntestes und beliebtestes Programm“ bestätigt die für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend zuständige Kommissarin, Androulla Vassiliou: „In vielen Ländern übersteigt die Nachfrage nach Programmplätzen die verfügbaren Ressourcen bei Weitem.“

In 16 Tagen Russland erkunden: DAAD sucht Nachwuchsjournalisten

Die Nachwuchsjournalisten-Rallye des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) startet in die zweite Runde. Im Deutsch-Russischen Jahr der Wissenschaft und Innovation 2011/2012 geht die Reise in diesem Frühjahr nach St. Petersburg, Moskau und Kasan. Bis zum 3. Februar 2012 sucht der DAAD Nachwuchsjournalisten, die Studienmöglichkeiten in Russland für Deutsche erkunden möchten.

Für die "go out!" Nachwuchsjournalisten-Rallye können sich Studierende journalistischer Studiengänge oder der Slawistik mit journalistischer Erfahrung bewerben. Auf ihrer sechzehntägigen Tour durch Russland im April 2012 treffen die Reporter auf Studierende, die den Schritt ins Ausland gewagt haben und von ihren Russlanderfahrungen berichten. Sie sprechen mit Wissenschaftlern über internationale Projekte und tauchen in eine fremde (Studien-)Kultur ein. Ihre Erfahrungen verarbeiten sie anschließend in journalistischen Texten, Video- und Radiobeiträgen und Blog-Posts. Diese werden auf der "go-out!" Website veröffentlicht.

Mit der Rallye möchte der DAAD Lust auf einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt machen und aufzeigen, dass ein Studium in Russland persönlich und beruflich bereichern kann. Die "go out!" Nachwuchsjournalisten-Rallye ist Teil der Kampagne "go out! studieren weltweit", einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des DAAD zur Förderung der Auslandsmobilität deutscher Studierender.

Bewerbungen unter www.go-out.de/rallye

20 Dezember 2011

Irland: EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen ein voller Erfolg

ERASMUS, LEONARDO DA VINCI, COMENIUS oder GRUNDTVIG: Diese Kampagnen bilden gemeinsam das EU-Programm für lebenslanges Lernen. Doch wie wirksam sind EU-Bildungskampagnen wirklich? Zumindest für Irland konnte diese Frage wissenschaftlich geklärt werden. Im Auftrag von Léargas, der Nationalen Agentur für EU-Programme in Irland, untersuchten Wissenschaftler, welchen Einfluss das EU-Programm für lebenslanges Lernen zwischen 2007 und 2009 auf die Mobilität zu Lernzwecken von Iren gezeigt hat.

Die Experten kommen in der Studie "Making a Difference – A Study of the Impact of Learning Mobility under the Lifelong Learning Programme in Ireland 2007-2009”, zu dem Ergebnis, dass das EU-Programm für lebenslanges Lernen sich in Irland positiv auf die allgemeine und berufliche Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ausgewirkt hat und somit – neben den nationalen Bildungskampagnen – ein wichtiger Bestandteil der irischen Bildungslandschaft darstellt.

Die Studie ist online abrufbar unter: www.leargas.ie

Mehr Informationen zum EU-Programm für lebenslanges Lernen unter: www.lebenslanges-lernen.eu

16 Dezember 2011

„Blaue Karte EU“ soll Aufenthalt für ausländische Fachkräfte erleichtern

Den Deutschen gehen die Fachkräfte aus. Diese Lücke sollen in Zukunft ausländische Fachkräfte schließen. Mit der „Blue-Card Gesetzesinitiative“ möchte die Bundesregierung die Zuwanderung von Fachkräften sowie den Aufenthalt der in Deutschland ausgebildeten Fachkräfte erleichtern. Zudem soll ein einfacheres Verfahren für die Aufenthaltserlaubnis von Forschern eingeführt werden. Laut Bundesbildungsministerin Schavan enthalte der neue Gesetzesentwurf attraktive Zuwanderungs- und Ausbildungsbedingungen und eine interessanten Perspektive für hochqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland.

Die Bundesregierung möchte mit diesem Gesetzesentwurf die Hochqualifizierten-Richtlinie der EU in Deutschland umsetzen. Nicht nur bezüglich des demographiebedingten Fachkräftemangels sondern auch im Wettbewerb um Talente verspricht sich die Bundesregierung durch die Einführung der „Blue-Card“ Vorteile. Über die reine Umsetzung der EU-Richtlinie hinaus, soll die "Blaue Karte EU" als neuer Aufenthaltstitel eingeführt wird. Nach zwei Jahren versicherungspflichtiger Beschäftigung können Inhaber einer Blauen Karte eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis erhalten.

Weitere Informationen unter: www.bmbf.de

24 November 2011

In Europas Bildung, Ausbildung und Jugend investieren

„Erasmus für alle“ - so heißt das neue Bildungsprogramm der Europäischen Kommission, das am 23. November vorgestellt wurde. „Erasmus für alle“ ist ein integratives Projekt, das die Bereiche Bildung, Weiterbildung, Jugend und Sport umfasst. Die 27 EU-Mitgliedstaaten sind nun aufgerufen, im Europäischen Parlament über die Einführung und Umsetzung des Projektes abzustimmen.

Doch wo liegen dessen Vorteile? Derzeit existieren parallel sieben verschiedene Programme für unterschiedliche Bereiche. „Erasmus für alle“ würde alle Bereiche in ein einziges Projekt integrieren. Zum einen würden auf diese Art und Weise Kosten eingespart und zum anderen die Koordination und Durchführung verbessert. 2014 soll das neue Programm an den Start gehen.

Mit „Erasmus für alle“ könnten bis zu fünf Millionen junge Europäer, die Möglichkeit erhalten, im Ausland zu studieren oder an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen. Drei Millionen von Ihnen sind bereits höher qualifiziert und würden sich beruflich weiterbilden können.

26 September 2011

Brasilien zu Gast in Deutschland

Deutschland und Brasilien wollen in Zukunft nicht nur wirtschaftlich sondern auch im Bereich der Bildung enger zusammenarbeiten. Mit dem Programm "Wissenschaft ohne Grenzen" möchte die brasilianische Regierung 10.000 Stipendiaten für ein Studium ins Ausland schicken. Um das Studium im Ausland stärker zu fördern stellt die brasilianische Regierung 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Bis Ende 2014 sollen bis zu 75.000 Auslandstipendien an brasilianischen Studenten vergeben werden. Neben den USA und Frankreich gehört auch Deutschland zu den Lieblingszielen brasilianischer Studenten. Daher unterzeichnete die Generalsekretärin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Dr. Dorothea Rüland zwei Kooperationsverträge in Rio de Janeiro. Der DAAD unterstützt dabei die brasilianischen Partnerorganisationen CAPES und CNPq unter anderem bei der Auswahl und der Betreuung der Stipendiaten vor Ort. Auch das Interesse an brasilianischen Studenten ist an deutschen Hochschulen groß, wie eine Umfrage des DAAD ergab.

Weitere Informationen hier:

Deutsche Jugend in der Welt daheim!

Deutsche Jugendliche sind mobiler denn je: Praktika im Ausland, Studienaufenthalte an ausländischen Universitäten oder ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland. Doch oftmals nehmen junge Menschen, die in wohlsituierten Verhältnissen leben an internationalen Austauschprogrammen oder Initiativen teil. Sozial benachteiligte Jugendliche entscheiden sich deutlich seltener für einen Auslandsaufenthalt. Oftmals kennen sie die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten überhaupt nicht.

Die jugendpolitische Initiative „JiVE- Jugendarbeit International“ möchte junge Deutsche, insbesondere mit Migrationshintergrund und aus sozial schwachen Elternhäusern, für Mobilitätsprogramme und Programme des internationalen Austauschs begeistern. Die Initiative für Bildung und Teilhabe von benachteiligten jungen Menschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund wird durch das BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) gefördert. Zudem wird das Programm von IJAB, der Deutsche Bundesjugendring - DBJR, JUGEND für Europa und transfer e.V. unterstützt. Auf der Website www.transfer-ev.de können Interessierte mehr über das Projekt „JiVE – Interkulturell goes on!“ erfahren. Zudem finden regelmäßig Informationsveranstaltungen statt, auf der junge Interessierte sich über Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes informieren und sich zu internationalen Mobilitätprogrammen beraten lassen können.

Die erste Informationsveranstaltung findet am 28. September 2011 in der Europäischen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar (EJBW) statt.

Weitere Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter: www.transfer-ev.de

22 August 2011

Auslandserfahrung als Mehrwert für die Wirtschaft

Welche Kompetenzen erwerben Studierende während eines Auslandsaufenthaltes und wie profitieren Unternehmen davon? Diese Frage erörtert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit Geschäftsführern, Personalverantwortlichen und Verbandsvertretern am 30. September in Berlin. Das Forum "Auslandserfahrener Nachwuchs: Mehrwert für die Wirtschaft!" wird mit einem Beitrag von Kathrin Menges eröffnet, die seit 2009 als Personalchefin der Henkel AG für mehr als 50.000 Mitarbeiter weltweit verantwortlich ist.

Wie vor allem auch mittelständische Unternehmen davon profitieren können, wenn sie Hochschulabsolventen mit Auslandserfahrung einstellen, diskutieren Vertreter unterschiedlicher Branchen. Daneben berichten ehemalige Stipendiaten des DAAD, wie ein Auslandsaufenthalt ihnen zu einer erfolgreichen Karriere verholfen hat.

Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Mitarbeiter aus dem Personalbereich von international tätigen Unternehmen, Geschäftsführer von mittelständischen Betrieben mit Exportschwerpunkten sowie Vertreter von Wirtschaftsverbänden, Unternehmens- und Personalberatungen. Die Teilnahme am Fachforum ist kostenlos; eine Anmeldung wird erbeten.

Veranstaltet wird das Fachforum vom DAAD im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten, gemeinsamen Kampagne "go out! studieren weltweit".

Fachforum "Auslandserfahrener Nachwuchs: Mehrwert für die Wirtschaft!"

22 Juli 2011

Wettbewerb: ungewöhnliche Praktika in Europa zu gewinnen

Es ist Wettbewerbszeit! Beim Wettbewerb „Follow me! The Job of my Life“ geht es darum, zwei Wochen durch Europa zu reisen und dabei verrückte Praktika zu absolvieren. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) macht es möglich. Noch bis zum 15. August können Bewerber in selbst gedrehten Videos zeigen, welche ausgefallenen Talente sie besitzen oder was für ungewöhnliche Tricks sie draufhaben. Die Bewerber müssen anschließend die fertigen Clips bei Youtube oder Vimeo hochladen und den zugehörigen Link in das Bewerbungsformular unter www.jobofmylife.de eintragen.

Die Amateurfilmer mit den meisten Stimmen werden von der ZAV zu einem kleinen Casting eingeladen. Dort kürt die Jury die beiden Sieger, die jeweils für zwei Wochen kreuz und quer durch den Kontinent reisen, sich bei witzigen Jobs beweisen und dabei von einem Filmteam von „Follow me!“ begleitet werden. Ziel der Kampagne ist es, zu zeigen, wie wichtig Mobilität im Berufsleben ist und dass Neugier und Abenteuerlust nicht nur Spass und Abwechslung bringen, sondern auch zu beruflichem Erfolg führen. Ein absolutes Muss für alle Reiselustigen, die auf der Suche nach ihrem „Job of my Life“ sind!

04 Juli 2011

Wettbewerb: In 14 Tagen um die Welt - Nachwuchsjournalisten gesucht

Im Rahmen der „go out!“ Nachwuchsjournalisten-Rallye schickt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) drei Journalistenteams zum Thema Auslandsmobilität rund um die Welt. Dafür werden kreative und mutige Nachwuchsjournalisten gesucht, die sich vor Ort mit Studierenden sowie Wissenschaftlern und Forschern austauschen und in eine fremde Kultur eintauchen. Diese Erfahrungen sollen dann in journalistischen Texten, Video- und Radiobeiträgen oder Blog Posts verarbeitet werden.

Du bist Studierender eines journalistischen Studiengangs, hast journalistische Arbeitserfahrung und bist nicht älter als 30 Jahre? Dann bewerbe dich bis zum 29. Juli 2011 um einen Platz in einem der drei Journalistenteams. Zeitraum der Rallye: 26. September bis 10. Oktober 2011. Begleitet wird die Rallye vom Deutschlandfunk und SPIEGEL ONLINE.

Mehr zur Rallye: www.go-out.de/rallye
Zum Bewerbungsbogen

29 Juni 2011

Berufliche Bildung wird internationaler

Nicht nur unter den Studenten werden Auslandsaufenthalte beliebter, auch im Bereich der beruflichen Bildung spielt die Auslandsmobilität eine immer größere Rolle. Dies zeigt die Studie "Verdeckte Mobilität in der beruflichen Bildung", die im März 2011 von der Nationalagentur für Berufliche Bildung (NA-BIBB) vorgelegt wurde.

Danach entschieden sich im Zeitraum von 2007 bis 2009 insgesamt 23 500 Auszubildende jährlich für einen Auslandsaufenthalt während ihrer beruflichen Erstausbildung. Mit 37 Prozent absolvierte der Großteil seinen Auslandsauenthalt in einem englischsprachigen Land. Ein Drittel (29 Prozent) zog es in die Nachbarländer; 15 Prozent wählten für ihren Auslandsaufenthalt andere Weltregionen. Die meisten Auszubildenden erhoffen sich durch ihren Auslandsaufenthalt die Verbesserung ihrer Fremdsprachenkenntnisse und ihrer interkulturellen Kompetenzen.

Trotz dieser positiven Trends bemängelt die Studie, dass immer noch zu wenige Betriebe regelmäßig Auszubildende ins Ausland schicken. Zudem gibt es Defizite im Bereich der Zertifizierung von Auslandsaufenthalten sowie zu wenige Informationen über Förderungsmöglichkeiten.

Zusammenfassung der Studie (PDF)

28 Juni 2011

Erasmus bei Studenten immer beliebter

Immer mehr Studierende entscheiden sich im Rahmen ihres Studiums für einen Erasmus-Aufenthalt im Ausland. 2009/10 erhielten europaweit 213 000 Studierende ein Erasmus-Stipendium. Dies sei eine neue Rekordzahl und eine Steigerung von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, heißt es in der Presseerklärung der Europäischen Union.

"Das Erasmus-Programm ist eine der größten Erfolgsgeschichten der Europäischen Union. Die aktuellen Zahlen sprechen für sich: Erasmus genießt mehr Beliebtheit als je zuvor und ich werde für die Verfügbarkeit von mehr Mitteln für dieses Programm eintreten. Ein Studium oder ein Praktikum im Ausland öffnet Türen zur persönlichen Entfaltung und zu Beschäftigungsmöglichkeiten. [...]", sagte Androulla Vassiliou, Europäische Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend

Eine kürzlich durchgeführte Eurobarometer-Umfrage hat jedoch auch ergeben, dass viele Studierende in ihren Plänen, ihr Studium oder ein Praktikum im Ausland zu absolvieren durch fehlende Mittel gebremst werden. Etwa 33 Prozent der Befragten können es sich nicht leisten ins Ausland zu gehen, knapp zwei Drittel (63 %) der Studierenden, die im Ausland waren, mussten auf private Unterstützung oder Ersparnisse zurückgreifen. „Diese Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig es ist, unsere Mobilitätsprogramme auszubauen, denn sie sind ihr Geld wert“, stellte Kommissarin Vassiliou fest.

Erasmus in Zahlen: europa.eu

Jugendaustausch: Leonardo-Praktika für Polen

Im Rahmen des EU-Programms LEONARDO DA VINCI vergibt das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) zusammen mit Projektpartnern fünf Praktikumsplätze in polnischen Jugendbildungs- und Begegnungsstätten. Für den Zeitraum vom 1. September bis 30. November 2011 können sich junge Arbeitnehmer und Hochschulabsolventen aller Fächer, die als Pädagogen oder Mitarbeiter von Bildungsstätten und Organisationen bereits erste Erfahrungen in der internationalen Austauscharbeit gesammelt haben, bewerben. Polnischkenntnisse sowie gute Englischkenntnisse sollten vorhanden sein.

Während des 13-wöchigen Praktikums sind die Teilnehmer an der Vorbereitung und Durchführung multinationaler Projekte beteiligt und lernen verschiedene Arbeitsweisen sowie Formen der internationalen Jugendarbeit kennen. Für die Dauer des Praktikums ist ein Stipendium vorgesehen, das Lebenshaltungskosten, Reisekosten und Versicherung abdeckt.

Bewerbungen können noch bis zum 22. Juli 2011 an folgenden Kontakt geschickt werden:

Deutsch-Polnisches Jugendwerk
Ines Steger
Stichwort: Leonardo
14473 Potsdam

Per E-Mail an: leo_de@dpjw.org

Mehr zum DPJW und der Ausschreibung: www.20-jahre-dpjw.org

19 Mai 2011

Jetzt Ticket sichern! go out! Die Party am 21. Mai

Am 21. Mai steigt direkt im Anschluss an die Hochschulmesse StudyWorld 2011 ab 19 Uhr "go out! Die Party" in der Berliner Kulturbrauerei. Show Acts sind ROTFRONT, SISTER FA & BAND und BRASIL POWER DRUMS. Auf der Party können Besucher nicht nur feiern, sondern auch mit auslandserfahrenen Schülern und Studenten ins Gespräch kommen. Veranstalter ist die Kampagne "go out! studieren weltweit", eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Letzte Freitickets für die Party können noch am Freitag und Samstag auf der StudyWorld ergattert werden. Reguläre Tickets (inkl. Verzehrbons) gib es auch online unter:

12 Mai 2011

Freiwillig. Etwas bewegen! - Aufruf zur Beteiligung am Tour-Stopp in Berlin

2011 ist das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit (EJF 2011). Das Jahr steht im Zeichen von Millionen von Menschen, die sich gesellschaftlich in ganz Europa engagieren. In diesem Rahmen findet eine Freiwilligentour durch die Hauptstädte der europäischen Mitgliedsländer statt. Auf den jeweiligen Etappen können sich die Besucher rund um das Thema Freiwilligenarbeit informieren und eine Woche lang in Projekte schnuppern. Vom 14. bis 20. Oktober 2011 kommt die Tour nach Berlin. Veranstaltungsort ist das Sony Center am Potsdamer Platz.

Freiwillige und Freiwilligenorganisationen erhalten dort die Möglichkeit, ihre Projekte zu präsentieren. Zudem bietet der Tour-Stopp eine Plattform einander zu begegnen, sich untereinander auszutauschen, Netzwerke zu knüpfen, an Diskussionsrunden und Workshops teilzunehmen und Menschen für ihr Engagement zu begeistern. Themen-Schwerpunkte sind unter anderem Sport und Umweltschutz, Integration, Menschenrechte, Kampf gegen Extremismus, Aktives Altern sowie Rettungsdienste und Feuerwehr.

Bis zum 30. Juni 2011 können interessierte Organisationen oder Personen, die sich gemeinnützig engagieren und ihre Arbeit einem breiten und interessierten Publikum vorstellen möchten, Vorschläge zur Beteiligung einreichen:

Geschäftsstelle EJF 2011
c/o Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Tel.: 030/24089-202
Fax: 030/24089-134
ejf2011@bag-wohlfahrt.de

Mehr zum EJF 2011 unter www.efj2011.de oder europa.eu/volunteering


Wie sich ein Freiwilligendienst in Frankreich umsetzen lässt erklärt Christiane Thies vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) hier.

11 Mai 2011

Studieren in Russland: Stipendien über das Russische Haus in Berlin

Russland lockt immer mehr ausländische Studierende an. Ein Studienaufenthalt in Russland ist im Trend und die russische Sprache gilt als wichtige Schlüsselqualifikation und verbessert die Karrierechancen. In den letzten Jahren haben sich universitäre Kooperationen zwischen russischen und deutschen Universitäten ausgeweitet. Stipendien sind dabei eine gute Gelegenheit die russische Hochschullandschaft kennen zu lernen. Das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur (RHWK) vergibt Studienplätze an ausländische Studierende für alle Fachrichtungen. Das Programm umfasst Sprachkurse, Praktika, Auslandssemester, ganze Studienaufenthalte sowie Aufbau- und Promotionsstudiengänge. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Visum und Studiengebühren trägt der russische Staat.

Bewerber ohne Russischkenntnisse werden in einem einjährigen Vorbereitungskurs auf ihre Studienzeit in Russland vorbereitet. Studienbeginn ist jeweils am 1. September 2011 beziehungsweise Ende Januar/Anfang Februar 2012 möglich. Noch bis zum 30. Mai 2011 können Bewerbungen an das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin per Post und Email eingereicht werden.

Kontakt: Frau Dr. Olga Vladimirova, Leiterin des Sprachzentrums, Tel.: 030 20 30 22 48, 0163 5866371, E-mail: russisch@russisches-haus.de; Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin.

Detaillierte Informationen zur Ausschreibung: www.russisches-haus.de

27 April 2011

Aufgepasst: Bewerbung für Freiwilligendienst "kulturweit" noch möglich

Der Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts „kulturweit“ bietet jungen Menschen zwischen 18 bis 26 Jahren die Möglichkeit sich an deutschen Schulen im Ausland gemeinnützig zu engagieren. Noch bis zum 2. Mai 2011 können sich Interessierte für sechs oder zwölf Monate bewerben. Die Aufgaben vor Ort sind sehr vielfältig. Die Freiwilligen können beispielsweise das Schulorchester leiten, Theateraufführungen inszenieren, Schulfeste organisieren oder die Website der Schule auf den neuesten Stand bringen. Die Bewerbungen laufen über das Online-Bewerbungsportal auf der "kulturweit"-Webseite.

Besonders gute Chancen bestehen für einen Freiwilligendienst in Mittel- und Osteuropa. Weitere Einsatzstellen befinden sich in Lateinamerika, Asien und Afrika. Gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen wählt der Pädagogischen Austauschdienst (PAD) die Freiwilligen aus, die an Schulen im Ausland vermittelt werden. Der Dienst basiert auf den Regelungen für das Freiwillige Soziale Jahr. Bewerber/-innen müssen über einen Haupt- oder Realschulabschluss mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder das Abitur verfügen. Während des Aufenthalts erhalten die Freiwilligen unter anderem einen Zuschuss zu den Mietkosten und ein Taschengeld.

Weitere Informationen finden sich auf den Seiten des Pädagogischen Austauschdienstes

21 April 2011

Europa: Auslandsaufenthalte fördern

Bereits heute entscheiden sich zahlreiche deutsche Studierende für einen Studienaufenthalt im Ausland. Nun sollen Auslandsaufenthalte nicht nur für Studenten, sondern auch für Auszubildende sowie Berufstätige noch attraktiver werden. Mit dieser Forderung übermittelten Bundesbildungsministerin Annette Schavan und der Präsident der Kultusministerkonferenz Bernd Althusmann der Europäischen Kommission ein umfangreiches Positionspapier (PDF), das die wichtigsten Forderungen Deutschlands für die Zukunft des Programms für lebenslanges Lernen (PLL II) ab 2014 enthält.

Das Programm für lebenslanges Lernen betrifft den gesamten Bildungsweg von der Schule über die Hochschule und Berufsbildung bis zur Erwachsenenbildung. Für den Austausch von Lehrenden und Lernenden aller Altersstufen sowie die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen steht von 2007 bis 2013 ein Budget von fast 7 Milliarden Euro zur Verfügung.

Schwerpunkt des Programms für lebenslanges Lernen soll auch künftig die Mobilität von Lernenden und Lehrenden in Europa sein. Ziel ist es, Auslandsaufenthalte besser vorzubereiten, zu begleiten und zu betreuen. Dazu sollen auch die Programme COMENIUS für die Schulbildung, LEONARDO DA VINCI für die Berufsbildung, ERASMUS für die Hochschulbildung und GRUNDTVIG für den Bereich der Erwachsenenbildung durchlässiger gestaltet werden.

Weitere Informationen zu den jeweiligen Programme bieten der Pädagogische Austauschdienst der Kultusministerkonferenz (für COMENIUS): www.kmk-pad.org, das Bundesinstitut für Berufsbildung (für LEONARDO DA VINCI und GRUNDTVIG): www.na-bibb.de und der Deutsche Akademische Austauschdienst (für ERASMUS): www.daad.de

31 März 2011

Fachkonferenz "go out! studieren weltweit"

Die Mobilität deutscher Studierender ist Schwerpunkt einer vom BMBF und DAAD organisierten Fachkonferenz, die unter dem Titel "go out! studieren weltweit" steht. Vom 19. bis 20. Mai sprechen Vertreter von Hochschulen über Möglichkeiten und Herausforderungen der Integration von Auslandsaufenthalten in Bachelor- und Masterstudiengängen. Verschiedene Lösungsansätze werden dabei aufgezeigt und diskutiert. Veranstaltungsort ist das dbb forum in Berlin.

Die Fachkonferenz richtet sich an Vertreter deutscher Hochschulen aus Hochschulleitungen, Fachbereichen / Fakultäten und Instituten sowie Auslandsbeauftragte, Mitarbeiter der Akademischen Auslandsämter und Aussteller der StudyWorld 2011.

Das vorläufige Konferenzprogramm sowie das Anmeldeformular zur Fachkonferenz "go out! studieren weltweit" ist auf den Seiten der StudyWorld 2011 abrufbar: www.studyworld2011.com/fachkonferenz.php