27 Mai 2009

Best of Bad English: Wettbewerb für Englischfans

Überall um uns herum finden sich kuriose englische Wortschöpfungen: Aus mince pies wird schnell mal das weniger appetitliche mice pies oder der Kaffee ist statt „zum Mitnehmen“ aus Togo. Die vermeintlich ansprechenden Slogans in der Werbung, auf Schildern oder in Geschäften schießen mit ihren Wort-Variationen so manches Mal über das Ziel hinaus. Spot on, das junge Sprachmagazin aus dem Spotlight Verlag und das Portal lo-net² rufen junge Englischlehrer und ihre Klassen dazu auf, nach diesen Englischfehlern Ausschau zu halten und zwar nach den Miesesten! Bis zum 7. Juli können Schulklassen bei der Aktion „Best of Bad English“ mitmachen und tolle Preise gewinnen.

Weitere Infos und Teilnahmebedingungen im Juniheft von Spot on sowie im Internet unter www.spoton.de/bad-english

26 Mai 2009

Lesetipp: Sicher Agieren im internationalen Business

Die Zusammenarbeit mit Menschen aus aller Welt gehört in vielen Unternehmen zum Alltag. Doch der sichere Umgang mit fremden Kulturen und interkulturelles Verhandlungsgeschick sind nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Carolin Oder, Expertin für interkulturelle Zusammenarbeit, hat für die Computerwoche nützliche Tipps für all diejenigen zusammengestellt, die sich beruflich sicher auf internationalem Parkett bewegen wollen. Neben „klassischen“ Themen wie Dresscode, Small talk und Körpersprache geht es im Artikel außerdem um das effektive Arbeiten in globalen virtuellen Teams. Ergänzt werden die Hinweise durch Bilder und Links zu weiterführenden Informationen.

Zu finden ist der Artikel unter www.computerwoche.de/job_karriere/personal_management

EUROSTUDENT: Wie sieht Europas Durchschnittsstudent aus?

Anlässlich der Bologna-Ministerkonferenz am 28. und 29. April 2009 in Leuven/ Louvain-la-Neuve stellten Vertreter von EUROSTUDENT und Eurostat Ergebnisse ihrer neuen Studie zur sozialen Dimension im Bologna-Prozess vor. Damit soll den Bildungsministern der 46 Staaten, die im Bologna-Prozess involviert sind, neue Vergleichsdaten zur Verfügung gestellt werden, um einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum weiter voranzutreiben.

Der Bericht bündelt die unterschiedlichsten Daten über Europas Studierende. Unter anderem geht es um deren Zugang zum Studium und die Rahmenbedingungen, die Herkunft und soziale Situation der Studenten sowie um Fragen der Mobilität und Beschäftigungsfähigkeit. Einige Ergebnisse: In Europa nimmt momentan ein Drittel der Bevölkerung zwischen 18 und 20 Jahren ein Studium auf, die Mehrheit davon sind Frauen. Ein Studium ist in Europa der beste Weg, sich eine adäquate Beschäftigung und ein überdurchschnittliches Einkommen zu sichern. Deutlich wird mit den Zahlen auch, dass das Bildungsniveau der Eltern nach wie vor eine große Rolle spielt, ob ein Studium überhaupt aufgenommen und anschließend erfolgreich beendet wird.

Die komplette Studie (PDF) steht auf den Seiten von eurostat zur Verfügung

Wirtschaftlich erfolgreich mit vielen Sprachen

Vom 15. bis 17. Juni zeigt die Fachkonferenz Sprachen und Beruf in Düsseldorf, wie Fremdsprachen und interkulturelle Kompetenzen in der Geschäftswelt zielgruppengerecht und effizient vermittelt werden können. Zur Auftaktveranstaltung der Konferenz am 16. Juni werden Dr. Stephen Holmes und Mark Powell erwartet, beide international renommierte Kommunikationstrainer.

Weitere Highlights der Konferenz-Agenda sind die Vorstellung neuer Studien beispielsweise zur Effektivität virtueller Teams sowie Praxisbeispiele aus der Wirtschaft. In Workshops und Expertenrunden werden Anwendungen für das Fremdsprachen- und das interkulturelle Training vorgestellt, wie WebTV und Blended-Learning-Lösungen. Um einen interaktiven Austausch zu gewährleisten sind die Teilnehmerzahlen in den Workshops begrenzt. Einge Restplätze können online noch gebucht werden unter www.sprachen-beruf.com/pages/de/workshops.php

Weitere Informationen zum Konferenzprogramm


Neue HIS-Studie: Auslandsmobilität Studierender kaum gestiegen

Die Auslandsmobilität deutscher Studierender ist zwischen 2007 und 2009 von 23 auf 26 Prozent nur leicht gestiegen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der HIS Hochschul-Informations-System GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD). Bachelor-Studenten an Universitäten zieht es demnach kaum ins Ausland, hier liegt das „Mobilitätsniveau“ unverändert bei 15 Prozent. Um diesen Anteil wesentlich zu erhöhen ist nach der aktuellen Studie eine bessere Integration eins Auslandsaufenthaltes in die oft eng strukturierten Bachelor-Studiengänge unabdingbar. Selbst gestecktes Ziel des BMBF und DAAD ist es, dass mittelfristig mindestens 50 Prozent der Studierenden einen Auslandsaufenthalt realisieren.

Zur Untersuchung hier
: http://www.his.de/pdf/21/Konferenz_2009-05-14.pdf

28 April 2009

Lesetipp: Der Bilinguale Unterricht

Die Scheu vor Fremdsprachen nehmen, Sprachkompetenzen fördern und das Verständnis für andere Kulturen vertiefen sind Ziele, die mit bilingualem Unterricht erreicht werden können. Das Fachmagazin „Der bilinguale Unterricht“ greift diese Thematik auf, möchte Anregungen für die zweisprachige Unterrichtspraxis geben und zur Kompetenzentwicklung beitragen.

Die aktuelle Ausgabe widmet sich der Europawahl im Juni 2009 und fragt, ob im europäischen Zeitalter zwei Sprachen überhaupt noch genügen. Es wird gezeigt, wie dieses politische Thema englischsprachig im Politik- oder auch Geschichtsunterricht umgesetzt werden kann. Die Dimensionen Europas mit Hilfe der Geografie können passend zum Thema auch in Französisch eingeordnet werden. Neben den spezifischen Beiträgen zur Unterrichtspraxis kommen auch Experten zum Thema zu Wort.

„Der Bilinguale Unterricht“ ist erschienen bei bildung+ in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Verlag. Geplant ist bisher eine jährliche Ausgabe des Magazins mit einer Auflage von bis zu 60.000 Exemplaren. Die aktuelle Ausgabe kann für 3,80 Euro auch unter folgender E-Mail angefragt werden: schrader@friedrich-verlag.de

Eine Afrikanisch-Deutsche Geschichte: Radijojo unterstützt die „Global Campaign for Education“

Das Radijojo World Children's Radio Network präsentiert BEEMAN: die erste afrikanisch-europäische Kinder-Gemeinschafts-Abenteuer-Multimedia-Geschichte, die von Kindern beider Kontinente erdacht und realisiert wurde. BEEMAN, der Bienenmann, ist ein Superheld aus Afrika, genauer gesagt aus Nairobi in Kenia. Er rettet zwar nicht gleich die ganze Welt, auf alle Fälle aber Adrian und dessen beste Freunde.

Adrian, acht Jahre alt, aus Nairobi in Kenia hat die Geschichte geschrieben. Karolina, Taskin und Ibrahim aus Berlin haben sie übersetzt und eingelesen. Entstanden ist ein Gemeinschaftsprojekt Kenia-Deutschland, das im Rahmen des 'Big read', der großen Lesewoche 2009 vorgestellt wurde. Mit dieser Aktion will die Global Campaign for Education Politiker an ihr Versprechen erinnern, bis 2015 allen Kindern global eine kostenlose und qualitativ gute Grundausbildung zu ermöglichen.

Derzeit gehen bei Radijojo zahlreiche Beiträge von teilnehmenden Kindern aus aller Welt ein und werden online präsentiert, so auch die Geschichte von BEEMAN auf World Children's Radio Network: www.world-childrens-radio.net

Sprachen & Beruf 2009: Konferenzprogramm Online

Vom 15. bis 17. Juni bietet die 8. Sprachen & Beruf in Düsseldorf eine internationale Plattform, um die Umsetzung und die Ansprüche an Mehrsprachigkeit in Unternehmen zu diskutieren. Experten tauschen sich zu Interkulturellem Training und Management sowie Qualitätsstandards aus. Weiterhin stehen innovative Lernformen wie Videoanwendungen im Fremdsprachen- und interkulturellen Training sowie webbasierte 2.0-Instrumente für den Sprachenunterricht auf der Konferenz-Agenda.

Bei der Auftaktveranstaltung der Sprachen und Beruf am 16. Juni werden die Keynote-Redner Dr. Stephen Holmes und Mark Powell sich den Themen Mehrsprachigkeit und Interkulturelle Kompetenzen widmen. „Effizienz trotz Kostendruck: Wie können Unternehmen in der Wirtschaftskrise erfolgreich weiterbilden?“ heißt die Podiumsdiskussion, die am 17. Juni stattfindet. Hier werden die Auswirkungen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Weiterbildungssektor thematisiert und Lösungsansätze diskutiert.

Mehr zum Programm auf den Seiten der Sprachen & Beruf: www.sprachen-beruf.com/pages/de/konferenzprogramm.php