Posts mit dem Label Interkulturelles werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Interkulturelles werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

31 Januar 2012

Projekt „Gesellschaftliche Integration“

Das Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung beschäftigt sich in dem Projekt "Gesellschaftliche Integration" mit den gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der heutigen Zeit mit dem Ziel, den Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren zu fördern. Zudem möchte das Projekt engagierte Praktiker zusammenbringen und zivilgesellschaftliche Netzwerke aufbauen. Durch Konferenzen, Tagungen und Fachforen soll zudem die politische und wissenschaftliche Debatte angeregt werden. Dabei werden Fragen bezüglich sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe nachgegangen sowie Lösungsansätze für einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt diskutiert.

Mehr Informationen unter: www.fes.de/integration

25 November 2011

Der Interkulturelle Kalender 2012 ist da

Wer sich für interkulturelle Kompetenz interessiert, braucht nicht mehr lange nach Informationen zu suchen: Mit dem interkulturellen Kalender können sich Interessierte über zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema informieren sowie einen Überblick zu wichtigen Feiertagen der in Deutschland lebenden Nationalitäten und den wichtigsten Religionsgemeinschaften aus aller Welt erhalten.

Was den interkulturellen Kalender so besonders macht? Kein anderer Kalender bietet eine Übersicht zu interkulturellen Themen und Veranstaltungen. Heute findet man den interkulturellen Kalender in zahlreichen Institutionen und Einrichtungen wie Schulen, Büros, Behörden, Firmen oder auch Privatwohnungen. Damit bietet der Kalender nicht nur interessante Informationen, sondern dient auch als praktische Orientierungshilfe, um herauszufinden, welche Feiertage bei Geschäftspartnern, Kunden, Kollegen oder Mitschülern anstehen. Eine Planungshilfe, die die heutige kulturelle Vielfalt der deutschen Gesellschaft auf einen Blick widerspiegelt.

Der neue interkulturelle Kalender kann beim Integrationsbeauftragten gegen eine Schutzgebühr von 0,50 Euro pro Exemplar zuzüglich Versandkosten telefonisch, per Post oder E-Mail bestellt werden.


Bestellungen per Post an:
Beauftragter des Berliner Senats für Integration und Migration
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin

Per Telefon unter:
Tel.: (030) 9017 - 2357 oder 9017 - 2322; Fax: (030) 9017 - 2320

Als Download steht der Interkulturelle Kalender bereit unter: www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/kalender

24 November 2011

In Europas Bildung, Ausbildung und Jugend investieren

„Erasmus für alle“ - so heißt das neue Bildungsprogramm der Europäischen Kommission, das am 23. November vorgestellt wurde. „Erasmus für alle“ ist ein integratives Projekt, das die Bereiche Bildung, Weiterbildung, Jugend und Sport umfasst. Die 27 EU-Mitgliedstaaten sind nun aufgerufen, im Europäischen Parlament über die Einführung und Umsetzung des Projektes abzustimmen.

Doch wo liegen dessen Vorteile? Derzeit existieren parallel sieben verschiedene Programme für unterschiedliche Bereiche. „Erasmus für alle“ würde alle Bereiche in ein einziges Projekt integrieren. Zum einen würden auf diese Art und Weise Kosten eingespart und zum anderen die Koordination und Durchführung verbessert. 2014 soll das neue Programm an den Start gehen.

Mit „Erasmus für alle“ könnten bis zu fünf Millionen junge Europäer, die Möglichkeit erhalten, im Ausland zu studieren oder an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen. Drei Millionen von Ihnen sind bereits höher qualifiziert und würden sich beruflich weiterbilden können.

CrossKultur Festival in Berlin

Multikultur, Interkultur und Transkultur sind Schlagworte, die vielerorts zur „Normalität” geworden sind: Deutschland ist vielfältig. Längst geht es nicht mehr nur um Toleranz und Dialog, sondern um eine aktive Gestaltung des gemeinsamen Lebens. Die Reihe „CrossKultur 2011” will hierzu einen Beitrag leisten. Am 16. November startete die Veranstaltungsreihe in Berlin. Noch bis zum 18. Dezember finden kulturelle Veranstaltungen sowie eine Fachtagung statt. Zudem werden zahlreiche Weiterbildungen und Diskussionsforen zum Thema interkulturelles Zusammenleben angeboten. Lokale Akteure, Bildungs- und Kultureinrichtungen und Künstler aus den verschiedensten Bereichen erarbeiteten gemeinsam ein facettenreiches Programm mit insgesamt 40 Veranstaltungen.

Am 27. November 2011 gibt es unter dem Titel „OUR SHARED EUROPE“ Lesungen und Gespräch in englischer und deutscher Sprache mit Yasmin Alibhai-Brown, Jamal Mahjoub und den Angry Birds. Autoren aus Großbritannien und Deutschland erörtern die muslimisch-europäische Interaktion aus der Perspektive zeitgenössischer Literatur. „GRENZGÄNGZ“ ist Performance Poetry in englischer und deutscher Sprache mit Yusra Warsama, Mutlu Ergün und Philipp Khabo Köpsell am 2. Dezember 2011. Am 6. Dezember 2011 eröffnet die Ausstellung zu Evliya Celebi, die auf den Reisen des Globetrotters, Geschichtenerzählers, Forschers, Muslims, Soldaten, Musikers und Weltbürgers Evliya Celebi basiert. Weitere Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen finden Interessierte auf der Website von „CrossKultur“ unter: www.cross-kultur.de

„CrossKultur” ist eine Initiative der Museen Tempelhof-Schöneberg und der Integrationsbeauftragten des Bezirks, hervorgegangen aus dem bezirklichen Modellprojekt „Demographischer Wandel – Strategien für Berliner Bezirke”.

22 November 2011

Sprachen & Beruf wird internationaler

Mit über 200 Teilnehmern aus 23 Ländern ging die 10. Sprachen & Beruf am 28. Oktober erfolgreich in Berlin zu Ende. Die internationale Ausrichtung der Konferenz spiegelte sich damit nicht nur im Vortragsprogramm wider, sondern zeigte sich auch an den Ausstellern und Teilnehmern. Ein Programm-Highlight war unter anderem die Podiumsdiskussion "Are languages barriers or bridges to the international labour market?" Hier wurde deutlich, dass bei der Vermittlung von Fremdsprachenkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen zunehmend Managementqualitäten eine Rolle spielen. Dies trifft nicht nur auf Führungskräfte zu, sondern auch auf Fachkräfte auf allen Ebenen eines Unternehmens.

Weitere Schwerpunktthemen waren interkulturelles Training und Management, die interaktive und innovative Vermittlung von Fremdsprachen sowie Sprachstrategien in Unternehmen. Neben dem Sprachenlernen mit digitalen Medien wie Online-Sprachkursen, Sprachlern-Communities oder Lernplattformen spielt zunehmend das interkulturelle Sprachtraining eine immer größere Rolle. Mehrere Sessions widmeten sich dem Thema, in der Demo-Session konnten Teilnehmer Online-Tools direkt ausprobieren.

Bei der nächsten Sprachen & Beruf im Oktober 2012 dreht sich in Berlin wieder alles um Fremdsprachen und interkulturelle Kompetenzen im internationalen Business.

21 November 2011

Lesetipp: Schüler und Fremdsprachen in Großbritannien

Fremdsprachen sind gut fürs Business. Das belegen verschiedenste Studien. Doch wie sieht es mit der Motivation bei den zukünftigen Arbeitnehmern aus - den Schülern - eine neue Sprache zu lernen oder bereits erworbene Sprachkenntnisse zu vertiefen? In Großbritannien entscheiden sich einige Schüler gegen Deutsch oder Spanisch als Fremdsprache in der Schule. Sie sehen darin keinen Nutzen für ihr späteres berufliches oder privates Leben. Hier sind die Lehrer gefragt, den Schülern nicht allein Vokabeln und Grammatik zu vermitteln, sondern ihnen ebenso aufzuzeigen, wie Fremdsprachen Türen zu fremden Kulturen öffnen und in welchen Lebensbereichen sich Fremdsprachen auf das spätere Leben auswirken können. Der Guardian beschreibt, welche Möglichkeiten es gibt, Schüler für Fremdsprachen zu begeistern: www.guardian.co.uk/teacher-network

Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2012

Interkulturelle Themen werden zunehmend auch in der Forschung wichtiger. Bis zum 30. November 2011 können sich Nachwuchswissenschaftler deutscher Universitäten für den Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2012 bewerben. Mit Preisgeldern von 5000 bzw. 1500 Euro ausgezeichnet werden herausragende Masterarbeiten und Habilitationsschriften, die einen substantiellen Beitrag zum Thema "Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland: Fragen und Antworten auf dem Weg zur offenen Gesellschaft" leisten.

Der Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien wir seit 1998 alljährlich von der Universität Augsburg gemeinsam mit der Stadt Augsburg und dem Forum für Interkulturelles Leben und Lernen (FILL) e. V. an Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland vergeben.

Weitere Informationen zum Augsburger Wissenschaftspreis hier: www.uni-augsburg.de

09 November 2011

Translating Hip Hop: Workshops und Konzerte

Mit dem Festival „Translating Hip Hop“ stellen das Goethe-Institut und das Berliner Haus der Kulturen der Welt vom 10. bis zum 12. November die Ergebnisse eines mehrmonatigen Projekts zur Übersetzbarkeit von Rap-Songs vor. Im Februar 2011 startetedie Workshop-Reihe „Translating Hip Hop“. Insgesamt 16 Rapper aus fünf Ländern reisten nach Bogotá, Beirut, Nairobi und Manila. An den verschiedenen Orten übersetzten die Musiker die Texte ihrer Kollegen in die eigene Sprache und lokale Dialekte – in Tagalog, Sheng, Arabisch, Spanisch, Englisch und Deutsch mit Hilfe professioneller Dolmetscher. Die Rapper wurden von den Goethe-Instituten vor Ort ausgewählt, die auch die lokale Organisation der Workshops übernommen haben.

Die Ergebnisse dieser Begegnungen werden nun im Haus der Kulturen der Welt vorgestellt: Tondo Tribe aus Manila, Rayess Bek und Malikah aus Beirut, Nazizi, Moroko und MC Kah aus Nairobi sowie Flaco Flow & Melanina und Diana Avella aus Bogotá treten gemeinsam mit den Berlinern Pyranja, Chefket, Anne Khan und Amewu auf. Im Vorfeld sprechen die internationalen und nationalen MCs vom 7. bis 9. November in Workshops an Berliner Schulen über ihre Erfahrungen.

Der begleitende Kongress bringt in Performances, Lectures, Talks und Filmprogrammen internationale Künstler, Aktivisten und Hip Hop-Experten zusammen, die nach den Grenzen der Übersetzbarkeit des Rap fragen, Netzwerke knüpfen und die soziale Dimension der Hip Hop-Kultur beleuchten.

Mehr zum Festival unter translatinghiphop.de und www.hkw.de

19 Oktober 2011

Projekt LiMA: Mehrsprachigkeit positiv für geistige Entwicklung

Laut Daten des Statistischen Bundesamtes lebten im Jahr 2006 15,1 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Hamburg, das „Tor zur Welt“, ist seit jeher Anziehungspunkt für Menschen aus der ganzen Welt. Allein an Hamburger Schulen werden beinahe 200 verschiedene Sprachen gesprochen. Grund genug für Professorin Ingrid Gogolin von der Universität Hamburg das Projekt LiMA ins Leben zu rufen. LiMA steht für Linguistic Diversity Management in Urban Areas und ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt. Erziehungswissenschaftler, Sprachwissenschaftler, Psychologen, Rechtswissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler sowie Stadtplaner erforschen gemeinsam den Umgang mit vielfältigen Sprachen in Großstädten. Ziel ist es, die sprachliche Vielfalt in Großstädten zu erhalten und die Talente von mehrsprachigen Menschen zu fördern. Dafür untersuchen die Wissenschaftler die Sprachentwicklung in Familien, im Freundeskreis, in der Schule sowie beim Übergang in den Beruf. Aus den langjährigen Beobachtungen leiten sie anschließend Empfehlungen ab, wie ideale Strukturen und Bedingungen in Großstädten aussehen müssen, damit sich alle Menschen - gleich welcher nationalen Herkunft und Sprache – wohlfühlen und wie Verantwortliche in Politik und Verwaltung diese Bedingungen umsetzen können.

Warum sollte der sprachlichen Vielfalt eigentlich Rechnung getragen werden? Erziehungswissenschaftlerin Prof. Ingrid Gogolin verweist hier insbesondere auf die positiven Wirkungen bei der kognitiven Entwicklung von Kindern. Mehrsprachlichkeit trainiert, Entscheidungen zu treffen: Mit wem kann ich welche Sprache benutzen? Welches Wort gehört zu welcher Sprache? Allerdings dürfe der Nachteil der Mehrsprachigkeit nicht außer Acht gelassen werden. Denn wissenschaftlich belegt ist, dass mehrsprachige Menschen in jeder einzelnen Sprache einen geringeren Wortschatz entwickeln als Einsprachige. Bei der sprachlichen Schulbildung empfiehlt die Projektleiterin, dass alle Kinder, unabhängig von ihrer sprachlichen Herkunft, insbesondere in Deutsch und Englisch gefördert werden sollten.

Wie die aus den Untersuchungsergebnissen abgeleiteten Empfehlungen umgesetzt werden können, erproben die Mitarbeiter des Projekts in Zusammenarbeit mit den LiMA-Laborschulen 'LiMA-LabS' und der Bildungsbehörde vor Ort. Wissenschaftler und Lehrkräfte arbeiten gemeinsam an Praktiken, die für die Sprachförderung besonders geeignet sind.

Mehr zum LiMA-Projekt: www.lima-lama.uni-hamburg.de

10 Oktober 2011

Einfach und schnell Slowakisch lernen

In der EU werden 23 verschiedene Amtssprachen gesprochen. Doch in der öffentlichen Wahrnehmung dominieren nach wie vor Englisch und Französisch. Dabei lohnt sich insbesondere ein Blick über die östlichen Landesgrenzen hinaus. Die mehrsprachige Sprachenplattform "Slovak Online" slovake.eu bietet für Sprachinteressierte kostenlos Sprachkurse in Slowakisch an. User können zwischen Sprachkursen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wählen. Online-Übungen, Spiele und virtuelle Wörterbücher sollen den Zugang zur slowakischen Sprache erleichtern. Zudem besteht die Möglichkeit, sich über Land Leute und Kultur zu informieren und sich miteinander zu vernetzen und auszutauschen. Weitere Informationen dem von der EU-Kommission gefördert wird unter slovake.eu.

Mit Video-Chat Sprachen lernen

Sprachen lernen im virtuellen Netz ist längst nichts mehr für Exoten. Mittlerweile gelten Sprachportale als die Klassenräume der Zukunft. Das kostenlose Sprachportal Babelyou bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Erwerb von Fremdsprachen am eigenen Rechner. Sprachlernende aus über 75 Ländern können hier in mehr als 45 Sprachen, weltweit Sprachpartner finden und gemeinsam in virtuellen Klassenräumen lernen. Dahinter steht das Konzept, Menschen aller Länder und Kulturen zusammen zu bringen und eine Plattform zur Verfügung zu stellen, unabhängig von Sprache, Kultur und Nation der Nutzer.

Zu den vielseitigen Funktionen auf Babelyou gibt es auch die Möglichkeit, mit der Hilfe von Sprachlernvideos die ersten Vokabeln zu erlernen. Zudem können Mitglieder Video-Chat Treffpunkte erstellen, in denen sich bis zu zehn Teilnehmer virtuell treffen können. Außerdem können zum gemeinschaftlichen Plaudern, Manuskripte, Lernmaterialien, Powerpoint-Präsentationen oder Fotos auf eine virtuelle Schultafel hochgeladen, gemeinsam betrachtet und bearbeitet werden. Auch Sprachlehrer können sich eigene Lerngruppen zusammenstellen und mit dem neuen Video-Chat Lernraum in Gruppen kostenlos oder gegen eine Gebühr unterrichten.

Für diejenigen, die lieber schreiben statt plaudern, hat Babelyou in den neuen Video-Chat Raum einen Text-Chat eingebaut, der die Möglichkeit bietet, sich eingehende Nachrichten automatisch in eine vorher ausgewählte Sprache übersetzen zu lassen. So können auch Leute, die noch nicht die gleiche Muttersprache sprechen, erste Kontakte knüpfen und sich unterhalten.

05 Oktober 2011

Lateinamerikanische Kurzfilme in Berlin

Die Viefalt Lateinamerikas entdecken und in fremde Welten eintauchen. Lakino nennt sich das lateinamerikanische Kurzfilmfestival Berlin, das vom 5. bis 11. Oktober zum zweiten Mal in der Hauptstadt stattfindet. Aus 600 Kurzfilmen aus 28 Ländern wurden die besten 126 Kurzfilme und weitere fünf Spielfime für Lakino 2011 ausgewählt. In der Rubrick „Land im Fokus“ rückt Kuba ins Blickfeld. Es wird der 25. Geburtstag der "Escuela Internacional de Cine y Televisión" (EICTV) gefeiert und deren Beitrag zur Ausbildung zahlreicher Filmemacher aus der ganzen Welt gewürdigt. Dazu wird dem Publikum eine Auswahl der Arbeiten des "Instituto Cubano de Arte e Industria Cinematográficos" (ICAIC) und des "Instituto Cubano de Radio y Televisión" (ICTR) vorgestellt.

Lakino ist ein Forum für Cineasten und ein internationales Fenster für das lateinamerikanische Kino. Das Publikum taucht in das Flair lateinamerikanischer Kultur ein, das in allen Veranstaltungen, Ausstellungen und Konferenzen rund um das Filmfestival mitschwingt.

Mehr zum Programm auf www.lakino-bln.com

04 Oktober 2011

Lesetipp: Mehrsprachigkeit hoch im Kurs

Mehrsprachige Erziehung ist keine Seltenheit mehr. Laut des deutschen Bildungsberichts "Bildung in Deutschland 2010" (PDF) besaßen im Jahr 2010 bis zu 72 Prozent der Kleinkinder in deutschen Ballungsräumen einen Migrationshintergrund. Doch was für Schwierigkeiten sind mit einer mehrsprachlichen Erziehung verbunden? Was müssen Eltern dabei beachten? Ab welchem Alter sollte mehrsprachliche Erziehung idealerweis beginnen? Sind bestimmte Sprachkombinationen leichter zu erlernen als andere? Janet Grijzenhout, Professorin für anglistische Sprachwissenschaft und Leiterin des Babysprachlabors an der Universität Konstanz beantwortete die wichtigsten Fragen zum Thema mehrsprachige Erziehung. Unter www.suedkurier.de/ratgeber/familie gibt sie zudem interessante Einblicke in die aktuellen Trends und Forschungsergebnisse rund um das Thema frühkindliche Erziehung.

26 September 2011

Zehnter Europäischer Tag der Sprachen

Am heutigen 26. September jährt sich der Tag der Sprachen zum zehnten Mal. Mit dem Europäischen Tag der Sprachen soll für das Sprachenlernen geworben und die Sprachenvielfalt Europas gefeiert werden, die von den 23 EU-Amtssprachen über ein breites Spektrum an zweiten Amtssprachen, Regional- und Minderheitensprachen bis hin zu zahlreichen Dialekten reicht. Die EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend Androulla Vassiliou wird gemeinsam mit dem Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, eine Erklärung unterzeichnen, die das Bekenntnis zur Mehrsprachigkeit bekräftigen soll. Der polnische Ratsvorsitz der EU hat das Sprachenlernen zu einer Priorität auserkoren und will erreichen, dass junge Menschen neben ihrer Muttersprache zwei Fremdsprachen beherrschen, damit sie ihre privaten und beruflichen Ziele besser verfolgen können.

In Berlin finden die so genannten "Sprachenbäder" statt. Das sind Minisprachkurse in zwanzig Bezirksbibliotheken und der Zentral- und Landesbibliothek, die bei Berliner Grundschülern das Interesse für fremde Sprachen wecken sollen. Außerdem lädt die Vertretung der EU-Kommission am Abend zu einer Podiumsdiskussion zu Spracherwerb und gelungener Integration ein. Auf dem Podium diskutieren Pascale Hugues, französische Journalistin, Antonia Steinkopff Vella, italienische Sprecherin im Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund, Stéphane Ghislain Roussel, französischsprachiger belgischer Künstler und Panagiotis Kouparanis, griechischer Rundfunkjournalist. Musikalisch umrahmt wird der Abend von der italienischen Sängerin Eva Spagna und ihrer Band „e la luna?“.

Mehr zu den Sprachenbädern und der Podiumsdiskussion hier.

Europaweit finden heute verschiedene Veranstaltungen statt. Eine Übersicht gibt es hier:

12 September 2011

Lust auf Tibetisch?

Das Internet verbindet uns mit den entlegensten Teilen und Regionen der Welt. Das erleichtert auch das Erlernen von fremden Sprachen und Kulturen, zum Beispiel Tibetisch: Das Projekt Esukhia bietet einen Online-Sprachunterricht der tibetischen Sprache an. Über Skype sowie über eine eigens entwickelte Moodle-Lernplattform unterrichten ausgebildete Muttersprachler Lernende aus aller Welt. Das Projekt richtet sich in erster Linie an Exil-Tibeter, die in vielen Ländern der Welt leben und ihre Muttersprachen erlernen und ihre Sprachfähigkeiten verbessern möchten. Das Projekt möchte hiermit einen Beitrag zur Erhaltung sowie Förderung der tibetischen Kultur leisten. Doch nicht nur Tibetern, sondern auch allen Nicht-Tibetern stehen die Online-Sprachkurse offen zur Verfügung.

22 August 2011

Lesetipp: Sprachenvielfalt in Nigeria

Nigeria verfügt über eine große Sprachenvielfalt. Die insgesamt 140 Millionen Einwohner gehören etwa 250 unterschiedlichen ethnischen Gruppierungen und Stämmen an. Die offizielle Amtssprache ist Englisch, zudem sprechen die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und Ethnien jeweils ihre eigene Sprache. Welche Sprachen in welchen Landesteilen gesprochen werden, wie sich die unterschiedlichen ethnischen Gruppen im Land verteilen und einiges mehr, können interessierte Leser unter www.kas.de/nigeria erfahren. Im Rahmen des Kleinen Wörterbuchs Nigerianischer Sprachen werden unter anderem die Hauptsprachen Englisch, Hausa-Fulani, die Yoruba und die Igbo vorgestellt. Die Übersetzungen von wichtigen Alltagswörtern aus dem Deutschen ins Englisch, Hausa, Yoruba und Igbo vermitteln den Lesern einen ersten Eindruck von der Unterschiedlichkeit der Hauptsprachen. Wer darüberhinaus mehr erfahren möchte, findet zudem interessante Hinweise und Links zur Vertiefung.

19 August 2011

Austausch: „Go Africa... Go Germany...“

Im Rahmen des Austauschprogramms „Go Africa… Go Germany…“ der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb reisen 25 deutsche und afrikanische Stipendiaten vom 14. bis 30. August nach München, Köln, Berlin und Brüssel. Dort treffen sie auf hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wie Bundespräsident Christian Wulff, den kenianischen Botschafter S.E. Ken Nyauncho Osinde oder den Journalisten und Autor Harald Martenstein.

Die Stipendiaten erhalten auf ihrer Reise Einblicke in die deutsche Geschichte, in das Regierungs- und Parteiensystem und beschäftigen sich mit zentralen Themen wie der deutschen Afrikapolitik und aktuellen Herausforderungen auf dem afrikanischen Kontinent.

Seit 2007 vergibt die Bundeszentrale für politische Bildung Stipendien an Studierende und junge Graduierte aus Deutschland und Afrika. Die Stipendiaten der diesjährigen Gruppe kommen aus Kenia, Äthiopien, Uganda, Somalia, Ruanda und dem Südsudan. Gemeinsam mit den deutschen Teilnehmern werden sie im März nächsten Jahres nach Kenia und in den Südsudan reisen. „Go Africa... Go Germany...“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von BMZ und Auswärtigem Amt unterstützt.

Mehr zu „Go Africa... Go Germany...“

Sprachen und Beruf: Konferenzprogramm Online

Die Rolle von Fremdsprachen und interkultureller Kompetenzen für den internationalen Arbeitsmarkt stehen im Fokus der Fachkonferenz Sprachen und Beruf. Die 10. Konferenz für Fremdsprachen und Business Kommunikation in der internationalen Wirtschaft findet vom 26. bis 28. Oktober erstmals in Berlin statt. Auf der Agenda des jährlichen Expertentreffs asstehen das Sprachenlernen mit neuen Medien, Kommunikationsstrategien sowie Interkulturelles Training und Management.

Als Keynote-Redner für die Auftaktveranstaltung am 27. Oktober konnten Russell Stannard, bekannt für seine Online-Videos, mit denen er Lehrern und Trainern Web 2.0 Tools näher bringt, sowie Kathryn Board, Vorsitzende vom Nationalen Zentrum für Sprachen in Großbritannien (CILT). In Expertenrunden und Workshops werden Themen wie Strategien zur Mehrsprachigkeit in Unternehmen, Qualität von Fremdsprachen- und Interkulturellem Training sowie innovative Lerntechnologien präsentiert.

Bei der Podiumsdiskussion "Are languages barriers or bridges to the international labour market?" wird am 27. Oktober die Internationalisierung des Arbeitsmarkts und die damit zusammenhängende Integration von fremdsprachigen Fachkräften in den Fokus genommen und dabei Folgen, Chancen und Herausforderungen für Unternehmen, Arbeitnehmer und Trainer diskutiert.

Erste Interviews mit den Konferenz-Rednern sowie das ausführliche Programm auf der Konferenz-Website: www.sprachen-beruf.com

22 Juli 2011

Wettbewerb: ungewöhnliche Praktika in Europa zu gewinnen

Es ist Wettbewerbszeit! Beim Wettbewerb „Follow me! The Job of my Life“ geht es darum, zwei Wochen durch Europa zu reisen und dabei verrückte Praktika zu absolvieren. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) macht es möglich. Noch bis zum 15. August können Bewerber in selbst gedrehten Videos zeigen, welche ausgefallenen Talente sie besitzen oder was für ungewöhnliche Tricks sie draufhaben. Die Bewerber müssen anschließend die fertigen Clips bei Youtube oder Vimeo hochladen und den zugehörigen Link in das Bewerbungsformular unter www.jobofmylife.de eintragen.

Die Amateurfilmer mit den meisten Stimmen werden von der ZAV zu einem kleinen Casting eingeladen. Dort kürt die Jury die beiden Sieger, die jeweils für zwei Wochen kreuz und quer durch den Kontinent reisen, sich bei witzigen Jobs beweisen und dabei von einem Filmteam von „Follow me!“ begleitet werden. Ziel der Kampagne ist es, zu zeigen, wie wichtig Mobilität im Berufsleben ist und dass Neugier und Abenteuerlust nicht nur Spass und Abwechslung bringen, sondern auch zu beruflichem Erfolg führen. Ein absolutes Muss für alle Reiselustigen, die auf der Suche nach ihrem „Job of my Life“ sind!

Goethe-Institut: Ausschreibung zum Deutschlandjahr 2012/2013

Unter dem Motto "Deutschland und Russland - gemeinsam die Zukunft" gestalten findet von Juni 2012 bis Juni 2013 das offizielle Deutschlandjahr in Russland statt. Deutsche und russische Organisationen sind aufgerufen, interessante Projekte aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Bildung und Wissenschaft einzureichen. Im Mittelpunkt der Projekte stehen die deutsch-russischen Beziehungen.

Ziel dieses Gemeinschaftsprojektes - das auch das Russlandjahr in Deutschland 2012/2013 umfasst - ist es, die strategische Partnerschaft und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu stärken und zu würdigen. Beide Länder möchten auf diese Weise ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit langfristig in allen Bereichen stärken.

Besonders gute Chancen für die finanzielle Förderung haben Projekte, die den Austausch- und Kooperationsgedanken hervorheben. Veranstaltungen im Rahmen des Deutschlandjahrs 2012/2013 in Russland werden hauptsächlich in Moskau und St. Petersburg stattfinden. Im ersten Halbjahr 2013 finden zudem landesweite Veranstaltungen rund um das Thema deutsch-russische Beziehungen statt. Projektvorschläge können ab jetzt beim Goethe Institut eingereicht werden.

Informationen zur Bewerbung finden sie unter: www.goethe.de