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22 Februar 2011

Aufruf der Stiftung Warentest: Auslandsaufenthalt nach der Schule

Die Zeitschrift Finanztest möchte wissen, was junge Leute nach der Schule vorhaben und wie deren Plan B aussieht, falls es nicht auf Anhieb mit dem gewünschten Studienplatz klappen sollte. Wie wäre es beispielsweise mit einem Auslandsaufenthalt? Was ist für junge Leute wichtig, wenn sie für ein Jahr ins Ausland gehen? Wissen die Abiturienten auch, wie sie sich bei ihrem Auslandsaufenthalt am klügsten versichern?

Bis zum 15. April können interessierte Teilnehmer an Finanztest schreiben, welche Fragen Sie bewegen. Zum Leseaufruf auf Stiftung Warentest www.test.de/themen/bildung-soziales/

Apropros Auslandsaufenthalt und Sprachen lernen: Im Sonderheft „Karriere 2011“ hat Stiftung Warentest Sprachkurse, Sprachreisen und E-Learning-Angebote unter die Lupe genommen. Darüber hinaus wird im Heft darauf eingegangen, wie sich Sprachkenntnisse am Besten einstufen lassen mit Hilfe des Europäischen Referenzrahmen sowie mit Zeugnissen und Zertifikaten. Mehr zum Heft unter www.test.de/weiterbildung

Eine Möglichkeit Sprachkenntnisse aufzufrischen oder auch neu zu lernen, bieten Online-Kurse sowie Sprachsoftware. Tipps und Informationen zu den zahlreichen Möglichkeiten und Anbietern erläutert Michael Cordes von der Gruppe Weiterbildungstest der Stiftung Warentest in einem Podcast: www.test.de/audio/elearning/

30 September 2010

Bremer Forschungspreis: Erforschung des Fremdsprachenlernens und –lehrens

Erstmals wird im Rahmen des Bremer Symposions, welches am 4. und 5. März 2011 stattfindet, der Bremer Forschungspreis des AKS für wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung des Fremdsprachenlernens und -lehrens an Hochschulen verliehen. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert sowie mit einer kostenlosen Publikation der Gewinner-Arbeit in der Reihe „Fremdsprachen in Lehre und Forschung“ (FuH) des AKS-Verlags.

Mit dem Preis sollen hervorragende Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet des Fremdsprachenlernens und -lehrens an Hochschulen ausgezeichnet werden. Voraussetzungen sind ein wissenschaftliches Fundament sowie Praxisrelevanz mit innovativen Impulsen. Eingereicht werden können an europäischen Hochschulen geschriebene und abgeschlossene Dissertationen oder vergleichbare wissenschaftliche Arbeiten, veröffentlicht oder unveröffentlicht. Bei veröffentlichten Arbeiten darf das Erscheinungsjahr nicht mehr als drei Jahre zurückliegen.

Bewerbungen können bis zum 31. Dezember unter folgender Adresse eingereicht werden:

Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen Universität Bremen
Dr. Bärbel Kühn
Postfach 33 04 40
28334 Bremen
E-mail: bkuehn@uni-bremen.de

Weitere Informationen zur Ausschreibung: www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/2173.0.html?&L=pkbhtkaex

Informationen zum Bremer Symposium finden Sie hier. Einsendeschluss für Vortragseinreichungen für das Symposium ist der 15. Oktober.
Weitere Informationen: www.fremdsprachenzentrum-bremen.de

31 August 2010

Immer weniger britische Schüler lernen Fremdsprachen

Die Zahl der Schüler in Großbritannien, die eine Fremdsprache lernen, ist stark rückläufig. Das bestätigen die aktuellen Ergebnisse der Zwischenprüfung GCSE. Die Zahl der Schüler, die die Prüfung in wenigstens einer Fremdsprache ablegen, ist seit 2002 um 38 Prozent zurückgegangen. Auch bei Abiturienten und Studienanfänger ist eine Fremdsprachenmüdigkeit auszumachen, die bereits zur Schließung ganzer Sprach-Abteilung an Universitäten geführt haben. So werden an der Queens University in Belfast und an der University of Leicester die Fachbereiche Deutsch komplett geschlossen. Auch andere Universitäten des Landes planen deutliche Kürzungen im Bereich Fremdsprachen.

Einer der Gründe für das mangelnde Interesse der Schüler scheint die Entscheidung der inzwischen abgelösten Labour-Regierung im Jahr 2004 zu sein, Fremdsprachen für Schüler ab 14 Jahren als Pflichtfach abzuschaffen. Daraufhin ging der Anteil der Schüler an weiterführenden Schulen, die sich für Fremdsprachenunterricht entscheiden, seit einigen Jahren drastisch zurück. Britische Medien haben in den vergangenen Wochen verstärkt über den Rückgang berichtet und dessen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert. Einen ausführlichen Überblick über die Entwicklungen der vergangenen Jahre gibt der Artikel „Who still wants to learn languages“ in der Tageszeitung The Guardian. Im Observer kommentiert Übersetzer Michael Hofmann die jüngsten Trends und spricht von herben Verlusten für die intellektuelle Entwicklung des Einzelnen, wenn Fremdsprachen keine Rolle mehr spielen. „Should British pupils give up studying French?“ fragt BBC News und lässt verschiedene Experten zu Wort kommen. Eine Fülle an Lesestoff zum Thema bietet die BBC zudem auf ihrem Newsblog „See also“ mit Links auf weitere Artikel führender britischer Nachrichtenmedien.

30 August 2010

Eine Fremdsprache lernen – aber wie?

Inez Sharp ist Chefredakteurin von Spotlight, einer Zeitschrift zum Englisch lernen. Die gebürtige Britin lebte einige Jahre in Japan, bevor sie nach Deutschland kam. Sie weiß also aus eigener Erfahrung, wie knifflig es ist, in eine fremde Sprache und andere Kultur einzutauchen. Für das SprachenNetz-Blog hat sie ein paar Ideen parat, wie man seine Fremdsprachenkenntnisse verbessern kann.

Ich will eine Sprache komplett neu lernen. Wie fange ich am besten an?
Das A und O ist ein gutes Wörterbuch – das wird man immer wieder brauchen.
Mir persönlich ist es wichtig, schnell kleine Erfolge zu sehen, um bei der Stange zu bleiben. In vielen Reiseführern findet man zum Beispiel die wichtigsten Sätze als eine Art „Mini-Sprachführer“. Wenn man diese verinnerlicht hat, bekommt man schon mal einen ersten Vorgeschmack auf Land und Leute und hat die basics drauf.

Wenn man überhaupt keine Grundkenntnisse hat, ist langfristig aber ein Sprachkurs durch nichts zu ersetzen. Am besten kombiniert man diesen mit etwas, was einem Spaß macht: Belegen Sie also zum Beispiel den Kurs an der Volkshochschule mit der besten Freundin zusammen, verbinden Sie einen Kurs im Ausland mit Ihrer Lieblings-Sportart.

Gibt es Tricks wie man sich Vokabeln und Grammatik leichter merkt?
Na klar! Wir veröffentlichen im Oktoberheft von Spotlight 20 Tipps. Hier schon mal meine persönlichen drei Favoriten daraus:

  1. Take a break! Nach 45 Minuten sollten Sie sich eine Pause gönnen: Tanken Sie zwischendrin Energie, atmen Sie durch, strecken und dehnen Sie sich.
  2. Listening, looking, moving: Jeder lernt anders. Finden Sie heraus, welcher Lerntyp Sie sind. Testen Sie das Lernen mit CDs, DVDs, CD-Roms, Büchern, Mind Maps oder auch Wiederholungen von Vokabeln während eines Spaziergangs.
  3. Find a Study Buddy. Zu zweit macht lernen mehr Spaß. Außerdem merkt man sich Dinge viel leichter, wenn man sie jemand anderem erklärt hat.
Man hat ja schnell Ausreden parat, weshalb man nicht lernen kann – keine Zeit, kein Geld usw. Wie überwindet man den inneren Schweinehund?
Was hilft, ist die Aussicht auf eine Belohnung! Nach 50 englischen Vokabeln geht’s ins Kino – natürlich in einen englischen Film im O-Ton – oder nach einer Lektion Hindi zum Essen in ein indisches Restaurant.

Ganz wichtig ist auch, sich klare Ziele zu setzen und diese stets vor Augen zu haben. Will ich eine Sprache für den Job im Ausland lernen? Für das Gespräch mit dem netten italienischen Nachbarn? Oder für eine Reise nach Südfrankreich? Diese Aussicht hilft, beim Lernen durchzuhalten.

Ich habe in der Schule recht gute Noten in Englisch gehabt, aber mittlerweile sehr viel vergessen. Haben Sie Ideen für eine Art „Refresh“?
Drehen Sie den Spieß doch einfach mal um: Statt sich zu überlegen, was man alles vergessen hat, denken Sie daran, wie viel Sie noch wissen! Nehmen Sie einen Artikel aus Spotlight, der Times oder dem Guardian und unterstreichen Sie alle Wörter, die Sie kennen. Sie werden sehen, dass dieser Anblick Sie motivieren wird.

Und nicht zu vergessen: Jeder freut sich doch, wenn man sich die Mühe macht, die Landessprache zu sprechen. Selbst ein wenig Gestotter kann ganz charmant sein. Also: Raus mit der Sprache! Trauen Sie sich, beim Hotel in London anzurufen oder eine E-Mail nach Paris zu schicken – Übung macht schließlich den Meister, oder wie wir Engländer sagen, practice makes perfect.

Mehr Tipps von Inez Sharp gibt’s auf der EXPOLINGUA Berlin am 19.11.2010. Dort wird die Spotlight-Chefredakteurin einen Vortrag zum Thema „Englischer Lebenslauf“ halten.
Mehr zur Expolingua

19 April 2010

China-Wochen an deutschen Hochschulen

Noch bis Juni finden an über 40 deutschen Hochschulen die „China-Wochen“ statt. In dessen Rahmen werden die zahlreichen Kooperationsprogramme mit chinesischen Hochschulen vorgestellt. Zudem sollen deutsche Studierende Informationen über Studienmöglichkeiten an chinesischen Hochschulen erhalten, um den gegenseitigen Austausch weiter zu fördern. Geplant sind Vorträge, Gespräche und Expertendiskussionen sowie auch Veranstaltungen zu kulturellen Aspekten, wie ein deutsch-chinesisches Fußballturnier, eine China-Woche in der Mensa oder Ringvorlesungen von Lehrenden verschiedener Fachrichtungen zum Thema China.

Die China-Wochen sind Teil des deutsch-chinesischen Jahres der Wissenschaft, das die Zusammenarbeit mit Chinas Hochschulen zum Mittelpunkt hat. Mittlerweile bestehen hierzulande 500 aktive Kooperationen mit chinesischen Hochschulen, China ist damit der wichtigste Partner deutscher Hochschulen in Asien.

Auftakt der China-Wochen war bereits Anfang April an der Universität Hamburg, eine Übersicht der beteiligten Universitäten und deren Veranstaltungen in den nächsten Wochen ist hier zu finden. Koordiniert werden die China-Wochen von der Hochschulrektorenkonferenz, vom BMBF gefördert. Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe gibt es hier: www.deutsch-chinesisches-jahr-2009-2010.de

17 Dezember 2009

Europäischer Master „Übersetzen“ (EMT): EU gibt Startschuss

Die EU hat in der vergangenen Woche das Netzwerk für europäische Masterstudiengänge im Übersetzen (EMT) gegründet. Damit soll Übersetzungsstudenten eine hochwertige Ausbildung garantiert und kompetente Fachkräfte gefördert werden.

Die Schaffung des Netzwerks kommt inmitten von Befürchtungen, dass der Europäischen Union in den kommenden Jahren ein ernstlicher Mangel an qualifizierten Sprachkräften bevorsteht, ausgelöst durch mehr Wettbewerb sowie einem Mangel an angemessenen Ersatzkräften für Mitarbeiter, die in den Ruhestand eintreten.

34 Universitäten nehmen für zunächst vier Jahre am Netzwerk teil und weitere sollen nach einem zweiten Aufruf Ende 2010 hinzu kommen. Das neue Programm soll Übersetzer hervorbringen, die mit allen Aspekten des Übersetzungsdienstes vertraut sind, darunter Marketing, Kundenbeziehungen, Zeit- und Budgetmanagement sowie Kenntnisse neuer Technologien und Spezialfelder.

Das EMT-Netzwerk

Weitere Informationen zum Master:
ec.europa.eu/dgs/translation/programmes/emt

25 September 2009

„Dolmetschen und Übersetzen“: Expolingua Blog jetzt online

Der Blog zum Schwerpunkt „Dolmetschen und Übersetzen“ der Expolingua Berlin bietet Sprachinteressierten und neugierigen Blogbesuchern Informationen rund um Sprachberufe. Interviews mit Übersetzern und Dolmetschern sind dabei genauso geplant wie Hinweise über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. In den kommenden Wochen wird unter anderem auf Themen wie Konferenzdolmetschen, literarisches Übersetzen oder Dolmetschen im Bereich Film und Literatur eingegangen.


Passend zum Schwerpunkt übernimmt Leonard Orban, EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit, die Schirmherrschaft der diesjährigen Expolingua Berlin. „Das Lernen einer fremden Sprache ermöglicht nicht nur den Zugang zur Kommunikation. Mit dem Erlernen einer Sprache bekommt man einen Einblick in die Sichtweise anderer und wird dadurch toleranter, kompromissbereiter und sich der Komplexität unserer Gesellschaft bewusst”, so Orban zur kulturellen Bedeutung von Mehrsprachigkeit.

Expolingua Blog

27 Juli 2009

Literaturpreis für englische Texte von Nicht-Muttersprachlern

Zum mittlerweile neunten Mal wird 2010 der Daniil Pashkoff Preis vergeben. Dabei handelt es sich um einen europaweit ausgeschrieben Literaturpreis für Prosa und Lyrik auf Englisch. Mitmachen können alle, die gerne auf Englisch schreiben, jedoch keine englischen Muttersprachler sind. Die Textform ist frei wählbar, willkommen sind unter anderem Kurzgeschichten, Gedichte oder auch Rap- und Liedtexte. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010.

Vergeben wird der “Daniil Pashkoff Prize for Creative Writing in English by a Non-Native Speaker” in zwei Altersgruppen, unter und über 21 Jahren. Zudem wird unterschieden zwischen Prosa und Lyrik. Die Preisverleihung findet im Juni 2010 in Braunschweig statt, die Gewinnertexte werden in einer Anthologie veröffentlicht.

Der europaweite Literaturpreis wurde zur Erinnerung an den ersten russischen Studenten der Anglistik an der Technischen Universität Braunschweig, Daniil Pashkoff, geschaffen. Pashkoff, der sich mit großer Leidenschaft der englischen Sprache und Literatur widmete und auch selbst Texte verfasste, starb unterwartet im Juli 1998 in Braunschweig. Zu seinem Andenken wurde 2001 zum ersten Mal der Daniil Pashkoff Preis vergeben, und das mit großem Erfolg. Allein 2008 nahmen mehr als 100 Autoren aus ganz Europa teil. Organisiert wird der Literaturpreis alle zwei Jahre vom gemeinnützigen Verein Writers Ink.

Weitere Informationen zum Daniil Pashkoff Preis unter: www.writers-ink.de

24 März 2009

Studiengang „Sprache, Kultur, Translation“ für türkische Muttersprachler

Am Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft (FASK) der Universität Mainz haben seit dem Wintersemester 2008/2009 Studierende mit Türkisch als Muttersprache erstmals die Möglichkeit, Fachübersetzer, Dolmetscher und interkulturelle Kommunikationsexperten für das Sprachenpaar Türkisch-Deutsch zu werden. Für das kommende Wintersemester des Masterstudiengangs „Sprache, Kultur, Translation“ können noch bis Anfang Juni Bewerbungen eingereicht werden.

„Seit Jahrzehnten besteht ein großer Mangel an qualifizierten türkisch-deutschen Sprach- und Kulturvermittlern. Unseren Absolventen bietet sich ein breites Betätigungsfeld - vom Dolmetschen auf Tagungen, dem Übersetzen und Lektorieren literarischer oder fachwissenschaftlicher Texte bis hin zum Einsatz als Vermittler zwischen den Kulturen“, so Dr. Sebnem Bahadir, Koordinatorin des neuen Masterstudiengangs, zu den Berufsperspektiven der Studierenden. Im Rahmen des SKT-Masterstudiengangs wird den Studierenden eine translationswissenschaftliche Fundierung vermittelt, die auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis baut.

Mehr zum Studiengang

24 Februar 2009

Mehr Stipendien durch Erasmus Mundus für Studierende aus Drittländern

Das europäische Kooperations- und Mobilitätsprogramm „Erasmus Mundus“ geht in eine neue Phase. In den kommenden vier Jahren will die EU ihre Unterstützung für besonders begabte Studierende und Hochschullehrer aus Drittländern aufstocken. Die EU wird das Programm außerdem auf Doktoranden ausdehnen und mehr Gelder für europäische Studierende bereitstellen.

Für „Erasmus Mundus“ werden zwischen 2009 und 2013 voraussichtlich 950 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Also deutlich mehr als in den Jahren 2004 bis 2008 im Rahmen von Erasmus Mundus und Erasmus Mundus „Fenster für externe Zusammenarbeit“ insgesamt für Partnerschaften aufgewendet wurde.

In den vergangenen vier Jahren wurden über 10 000 Stipendien an Studierende und Hochschullehrer aus der ganzen Welt vergeben. Das Programm bot Studierenden aus Drittländern die Möglichkeit, in Europa einen Abschluss zu erwerben, während Hochschullehrer Know-how austauschen und mit Lehr- und Forschungsaktivitäten zu Studienprogrammen beitragen konnten.

Erasmus Mundus

Quelle: Europäische Kommission

15 Dezember 2008

Expolingua Berlin: Besucher sind jung, karrierebewusst und mobil

In erster Linie suchen die Besucherinnen und Besucher auf der Messe Informationen zu Sprachkursen und Sprachreisen (rund 48 Prozent). Das ergab die alljährliche Besucherbefragung auf der Messe. Jeder Dritte interessiert sich aber auch fürs Studium oder Praktikum im Ausland. Immerhin kommt fast jeder fünfte Besucher mit gezielten Kaufabsichten zur Messe, zum Beispiel um vor Ort einen Kurs oder eine Sprachreise zu buchen. Dass Fremdsprachen im Job immer wichtiger werden, bestätigt sich auch in dieser Umfrage. Rund ein Drittel der Messebesucherinnen und Besucher möchte die eigenen Fremdsprachenkenntnisse gezielt für den Beruf verbessern. Dabei sind 24 Prozent bereits berufstätig, die Mehrheit der Befragten (über 60 Prozent) befindet sich in einer Ausbildung (Schule, Studium, Berufsausbildung).

Die Gastsprache Französisch kam bei der diesjährigen Umfrage auf Platz drei im Ranking der beliebtesten Sprachen. Auf dem Spitzenplatz liegt bereits seit Jahren unangefochten Englisch mit guten 67 Prozent. Spanisch belegt mit rund 43 Prozent den zweiten Platz knapp vor Französisch. Weiterhin sind die Besucher neugierig auf Arabisch, Japanisch, Türkisch und Finnisch.

EXPOLINGUA Berlin

11 November 2008

EU-Projekt Hook Up: Sprachenlernen in virtuellen Klassenräumen

Der Erfolg eines Studienauslandsaufenthaltes hängt entscheidend von eigenen Sprachkompetenzen ab. Hook Up ist ein Projekt der European University Foundation - Campus Europae, das mit Hilfe von E-Learning Studierenden diese entscheidenden Sprachkenntnisse effektiv vermitteln möchte.

Hook Up baut bei der Vermittlung einer Fremdsprache auf ein mehrstufiges System. Die Studierenden besuchen klassische Sprachkurse, werden von Muttersprachler betreut und können sich in Online-Netzwerken treffen. Die sprachliche Vorbereitung findet auch in virtuellen Klassenzimmern statt. Auf einer Internetplattform stehen Sprachübungen und Links zu Online-Material bereit sowie Videokonferenzen, Chats und Foren. Je nach Niveaustufe haben Studierende des CE Zutritt zu einem persönlichen Klassenraum, wo Tutoren und Sprachlehrer sie individuell betreuen.

Noch ist die Plattform nur für die 17 an CE beteiligten Universitäten zugänglich. Doch Hook Up will in Zukunft auch Außenstehenden, wie Unternehmen und deren Mitarbeitern, die Möglichkeit geben, auf die Ressourcen zuzugreifen und individuell zum Lernen zu nutzen, so Dr. Heidrun Peters von der Universität Greifswald. Peters ist maßgeblich an dem Projekt beteiligt und engagiert sich selbst für die interaktiven Lernmethoden im Netz als Ergänzung zu angebotenen Lehrveranstaltungen.

Hook Up wird von der Europäischen Kommission unterstützt. European University Foundation - Campus Europae fördert die Zusammenarbeit der Universitäten und den Studentenaustausch in Europa.

Campus Europae

22 September 2008

BMZ startet Alumniportal Deutschland

Das Ministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) startet ein Online-Netzwerk für alle, die in Deutschland studiert, sich weitergebildet oder einen Deutschkurs absolviert haben. Das Angebot richtet sich besonders an junge Menschen aus Entwicklungsländern, denn diese sind begehrte Ansprechpartner für die Wirtschaft, die auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und die Entwicklungszusammenarbeit.

Zum Start erhielten 15 000 Deutschland-Alumni im anglophonen Afrika südlich der Sahara eine Einladung. Zunächst zielen die Inhalte des Portals auf die Startregion Afrika, später kommen Asien, Lateinamerika und Europa hinzu.

Neben Infos zu Deutschland, bietet das Portal Deutschkurse, E-Learning zu verschiedenen Fachgebieten, eine internationale Jobbörse und vor allem Kontakte zu deutschen Institutionen und Unternehmen. Die Nutzung des Alumniportals Deutschland ist kostenlos.

Das Alumniportal Deutschland

07 Juli 2008

Binationaler Master: "Deutsch als Fremdsprache im arabisch-deutschen Kontext"

Vom Herder-Institut der Universität Leipzig und der Pädagogischen Fakultät der Ain-Schams Universität Kairo wird ab dem Wintersemester 2008/2009 erstmals der Studiengang Deutsch als Fremdsprache im arabisch-deutschen Kontext angeboten. Der Studiengang richtet sich an Graduierte der Fächer Deutsch als Fremdsprache, Germanistik und verwandter Fächer mit besonderem Interesse an der arabischsprachigen Welt.

Das Studium umfasst drei Semester an der Heimatuniversität und ein Semester an der Partneruniversität und endet mit einem Doppelabschluss beider Universitäten. Mit dem Angebot reagieren die Hochschulen der auf den hohen Bedarf an Experten für Deutsch als Fremdsprache im arabischsprachigen Raum.

Das Studienangebot umfasst Module in den Bereichen Didaktik/Methodik, Linguistik, Kultur- und Literaturstudien Deutsch als Fremdsprache an beiden Universitäten. Betreute Praktika bei renommierten Institutionen der Sprachvermittlung und des Kulturaustauschs in Deutschland und Ägypten sowie ein speziell auf die Bedürfnisse der Studierenden abgestimmtes Modul "Arabisch und arabische Kultur" sind ebenfalls inbegriffen. Der Studiengang wird durch den DAAD gefördert, so dass für den ein Semester umfassenden Studienaufenthalt an der Partneruniversität Stipendien zur Verfügung stehen.

Detaillierte Informationen zum Studiengang gibt es hier www.uni-leipzig.de/herder.

Die Bewerbungsfrist für das WS 2008 endet am 10. Juli.

Ansprechpartner am Herder-Institut: Prof. Dr. Christian Fandrych (fandrych@uni-leipzig.de), Dr. Renate Riedner (riedner@uni-leipzig.de).

20 Juni 2008

Wissenschaft ist mehrsprachig - VolkswagenStiftung fördert mehrsprachige Studiengänge

Sich in mehreren Sprachen Zuhause fühlen sowie die fach- und kulturbedingten Sinngehalte eines Wortes verstehen können, das ist besonders in der Wissenschaft bedeutsam. Die Initiative Deutsch plus - Wissenschaft ist mehrsprachig der Volkswagen Stiftung fördert daher mehrsprachige Studienangebote. Ziel der Studiengänge ist es, dass die Studierenden mindestens zwei Sprachen auf wissenschaftlichem Diskursniveau beherrschen. Die Angebote richten sich gleichermaßen an ausländische und deutsche Studierende.

Derzeit werden zwei Vorhaben für die Einrichtung mehrsprachiger Studiengängen mit jeweils rund 200 000 Euro von der VolkswagenStiftung unterstützt: Der mehrsprachige Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengang Regionalstudien Lateinamerika / Estudios regionales sobre América Latina an der Universität Köln sowie der mehrsprachige Bachelor-Studiengang "Deutsch als Sprache der Geisteswissenschaften", der gemeinsam von der Philosophischen Fakultät der tschechischen Palacky-Universität Olmütz und dem MitteleuropaZentrum der Technischen Universität Dresden eingerichtet wird.

Skizzen für mehrsprachige Studienangebote können weiterhin bei der Stiftung eingereicht werden. Der Bewerbungsschluss der nächsten Ausschreibungsrunde ist der 31. Juli. Die Initiative unterstützt neben den genannten Studiengängen Forschungsvorhaben zu Fragen der sprachlichen und kulturellen Prägung wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens.

Kontakt zur Förderinitiative "Deutsch plus": Prof. Dr. Hagen Hof, Telefon: 0511 8381 - 256, E-Mail: hof@volkswagenstiftung.de,
http://www.volkswagenstiftung.de/

12 Juni 2008

Deutsch-Französisches Doppeldiplom "Master of Arts"

Zum Wintersemester 2008/2009 startet ein neuer Jahrgang des binationalen Masterstudiengangs Interkulturelle Deutsch-Französische Studien / Interculturelles Franco-Allemandes (MICFA) der Partneruniversitäten Aix en Provence und Tübingen.

Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende, die Deutsch und/oder Französisch studiert haben, aber auch an Historiker, Philosophen und andere Humanwissenschaftler, die im deutsch-französischen Feld arbeiten wollen. Er schließt mit einem Doppeldiplom als "Master of Arts" (D) und "Master" (F) ab. Das erste der beiden Studienjahre verbringen die Studierenden in Aix-en-Provence in Frankreich, das zweite an der deutschen Eberhard Karls Universität Tübingen.

Eine breite interkulturelle Kompetenz erwerben die Studierenden anhand eines weitgefächerten Curriculum, das sich literaturwissenschaftlich, philosophisch, linguistisch und kulturwissenschaftlich am deutsch-französischen Kulturtransfer ausrichtet.

Mögliche Berufsfelder in beiden Ländern erschließen sich die Studierenden in einem obligatorischen Praktikum. Der Studiengang qualifiziert auch für Lehrtätigkeiten. Der Master Interkulturelle Deutsch-Französisch Studien ist von der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken (DFH) akkreditiert und gefördert.

Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester läuft noch bis zum 15. Juli.

Kontakt: Antonia Eder, Universität Tübingen, Tel.: +49 (0) 7071 - 2972977,
antonia.eder@uni-tuebingen.de sowie Judith Schittenhelm, Eberhard-Karls-Universität, Tel.: +49 (0) 7071 - 2977033, tuebaix@uni-tuebingen.de.

Nähere Informationen zum Doppeldiplom unter: www.master-micfa.eu

14 April 2008

Deutsche ERASMUS-Studierende sind am mobilsten

Die deutschen Studierenden stehen auf Platz eins, wenn es um einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des ERASMUS-Programms der Europäischen Union geht. Im Hochschuljahr 2006/2007 absolvierten 23 884 Studierende aus Deutschland in 30 europäischen Ländern einen Teil ihres Studiums mit ERASMUS. Dies ergab eine Auswertung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Aufgabe einer Nationalen Agentur für ERASMUS wahrnimmt.

Seit 1987 hat ERASMUS bereits rund 1,7 Millionen Studierenden, darunter fast 265 000 aus Deutschland, ein Auslandsstudium in inzwischen 31 Teilnahmeländern ermöglicht. 280 deutsche Hochschulen haben sich 2006/2007 an ERASMUS beteiligt. Die beliebtesten Zielländer für deutsche ERASMUS-Studierende waren Spanien, Frankreich und Großbritannien.

Ab dem Hochschuljahr 2007/2008 wird das ERASMUS-Programm unter dem Dach des neuen EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen (2007 - 2013) mit einem verbesserten Budget fortgeschrieben. Damit sollen bis 2012 die Zahl der ERASMUS-Studierenden auf drei Millionen verdoppelt und die monatlichen Mobilitätszuschüsse schrittweise auf 200 Euro erhöht werden. Im Moment erhalten die deutschen Studierenden für das Auslandsstudium einen monatlichen Zuschuss von durchschnittlich 155 Euro und eine Befreiung von Studiengebühren im Gastland.

Quelle: DAAD

05 März 2008

Academic Presentation Skills - Improving performance at international conferences

The DAAD-Akademie offers training in English, led by a native speaker with international experience, is aimed at young academics who want to practice aspects of presenting at international conferences. The aim of the seminar is to improve individual performance such as technique and style and focuses particularly on unwritten rules of international conferences. The training will considerably improve the participant's ability to perform in English.

* Appearance and poise
* Presentation design and performance
* Conference "small-talk" in English, non-verbal communication, cultural differences

Date: April 7-9, 2008
Location: Bonn, Universitätsclub
Organiser: DAAD-Akademie
Target Group: Academics with little or no experience of presenting to international audiences.

Deadline for registration is March 10.

More information

Online Registration

01 März 2008

Bald Deutsch-Türkische Universität in Istanbul

Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei im Bereich der Hochschullehre und -forschung wird ausgebaut. Der deutsche Botschafter in Ankara, Dr. Eckart Cuntz, und der Staatssekretär im türkischen Außenministerium, Ertugrul Apakan, haben Ende 2007 eine Vereinbarung über die Gründung einer deutsch-türkischen Universität in der Türkei unterschrieben.

Die deutsch-türkische Universität wird zunächst vier Fakultäten umfassen. Studierende können dann in Rechtswissenschaften, Naturwissenschaften, Wirtschafts-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften Bachelor-, Master- oder Doktor-Titel erwerben, die in beiden Staaten anerkannt werden. Zugangsvoraussetzung ist unter anderem ein bestandener Deutsch-Test, der Unterricht wird in Deutsch und Türkisch stattfinden. Vorgesehen ist zudem ein enger wissenschaftlicher Austausch mit deutschen Universitäten und Unternehmen.

Zum Studium in der Türkei informiert auch ein Beitrag vom Deutschlandfunk, Campus & Karriere www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/739799/.

Quelle: Internationale Kooperation

21 Januar 2008

Stipendien - Sprache und Praxis in Japan und China

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet Hochschulabsolventen der Rechts-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Architektur zwischen Studium und Beruf ein intensives Sprachstudium mit anschließendem Praktikum in Japan und China. Für den Zeitraum von 2008 bis 2010 können sich Interessenten noch bis zum 31. Januar 2008 bewerben.

Trotz enger Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Fernost sind entsprechende Fachkräften in der Wirtschaft, Verwaltung und Medien nach wie vor knapp. Es fehlt Bewerbern häufig an Arbeitserfahrung vor Ort sowie adäquaten Sprach- und Kulturkenntnisse .

Die 18-monatigen Stipendienprogramme Sprache und Praxis in Japan und Sprache und Praxis in der VR China sollen deutschen Hochschulabsolventen helfen, sich diese fehlenden Kenntnisse anzueignen und sich auf eine Tätigkeit im internationalen Umfeld vorzubereiten.

Das Stipendium gliedert sich in einen Vorbereitungskurs in Deutschland, ein zehnmonatiges Sprachstudium in Tokio bzw. Peking und ein anschließendes acht- oder sechsmonatiges Praktikum in einem internationalen Unternehmen. Dort werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten aktiv in die Arbeitsprozesse eingebunden. Firmenbesuchen und Exkursionen in die wirtschaftlichen und kulturellen Zentren Japans und Chinas verschaffen die nötigen kulturellen Kenntnisse.

Mehr Informationen unter www.spjapan.de.

Kontakt beim DAAD für Japan: Ruth Eberlein, Tel: 0228 / 882-503, E-Mail:
japan-programme@daad.de, sowie für die VR China: Monika Ziesemer, DAAD, Tel: 0228 / 882-344, E-Mail: ziesemer@daad.de.

Quelle: DAAD