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29 Februar 2012

Bologna-Bericht: Auslandsmobilität steigt

Die Umsetzung des Bologna-Prozesses kommt voran. Das geht aus dem Bologna-Bericht hervor, der Anfang Februar vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Der Bericht zeigt, dass die Umstellung der Studiengänge auf Master und Bachelor weitgehend abgeschlossen ist. Im Wintersemester 2011/2012 waren bereits 85 Prozent der über 15.000 Studiengänge auf die neuen Abschlüsse umgestellt. Vor drei Jahren lag der Anteil noch bei 75 Prozent. Ein weiterer Punkt des Berichts ist die Auslandsmobilität Studierender. Diese steigt, etwa jeder dritte Absolvent kann mittlerweile einen studienbezogenen Aufenthalt im Ausland vorweisen. Bei mehr als einem Viertel betrug dieser Aufenthalt mindestens drei Monate.

Der Bologna-Bericht wurde vom Bund und der Kultusministerkonferenz (KMK) unter Mitwirkung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), des Akkreditierungsrates, des freien zusammenschlusses von studentInnenschaften (fzs) und den Sozialpartnern erstellt.

24 November 2011

In Europas Bildung, Ausbildung und Jugend investieren

„Erasmus für alle“ - so heißt das neue Bildungsprogramm der Europäischen Kommission, das am 23. November vorgestellt wurde. „Erasmus für alle“ ist ein integratives Projekt, das die Bereiche Bildung, Weiterbildung, Jugend und Sport umfasst. Die 27 EU-Mitgliedstaaten sind nun aufgerufen, im Europäischen Parlament über die Einführung und Umsetzung des Projektes abzustimmen.

Doch wo liegen dessen Vorteile? Derzeit existieren parallel sieben verschiedene Programme für unterschiedliche Bereiche. „Erasmus für alle“ würde alle Bereiche in ein einziges Projekt integrieren. Zum einen würden auf diese Art und Weise Kosten eingespart und zum anderen die Koordination und Durchführung verbessert. 2014 soll das neue Programm an den Start gehen.

Mit „Erasmus für alle“ könnten bis zu fünf Millionen junge Europäer, die Möglichkeit erhalten, im Ausland zu studieren oder an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen. Drei Millionen von Ihnen sind bereits höher qualifiziert und würden sich beruflich weiterbilden können.

26 September 2011

Deutsche Jugend in der Welt daheim!

Deutsche Jugendliche sind mobiler denn je: Praktika im Ausland, Studienaufenthalte an ausländischen Universitäten oder ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland. Doch oftmals nehmen junge Menschen, die in wohlsituierten Verhältnissen leben an internationalen Austauschprogrammen oder Initiativen teil. Sozial benachteiligte Jugendliche entscheiden sich deutlich seltener für einen Auslandsaufenthalt. Oftmals kennen sie die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten überhaupt nicht.

Die jugendpolitische Initiative „JiVE- Jugendarbeit International“ möchte junge Deutsche, insbesondere mit Migrationshintergrund und aus sozial schwachen Elternhäusern, für Mobilitätsprogramme und Programme des internationalen Austauschs begeistern. Die Initiative für Bildung und Teilhabe von benachteiligten jungen Menschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund wird durch das BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) gefördert. Zudem wird das Programm von IJAB, der Deutsche Bundesjugendring - DBJR, JUGEND für Europa und transfer e.V. unterstützt. Auf der Website www.transfer-ev.de können Interessierte mehr über das Projekt „JiVE – Interkulturell goes on!“ erfahren. Zudem finden regelmäßig Informationsveranstaltungen statt, auf der junge Interessierte sich über Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes informieren und sich zu internationalen Mobilitätprogrammen beraten lassen können.

Die erste Informationsveranstaltung findet am 28. September 2011 in der Europäischen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar (EJBW) statt.

Weitere Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter: www.transfer-ev.de

22 August 2011

Auslandserfahrung als Mehrwert für die Wirtschaft

Welche Kompetenzen erwerben Studierende während eines Auslandsaufenthaltes und wie profitieren Unternehmen davon? Diese Frage erörtert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit Geschäftsführern, Personalverantwortlichen und Verbandsvertretern am 30. September in Berlin. Das Forum "Auslandserfahrener Nachwuchs: Mehrwert für die Wirtschaft!" wird mit einem Beitrag von Kathrin Menges eröffnet, die seit 2009 als Personalchefin der Henkel AG für mehr als 50.000 Mitarbeiter weltweit verantwortlich ist.

Wie vor allem auch mittelständische Unternehmen davon profitieren können, wenn sie Hochschulabsolventen mit Auslandserfahrung einstellen, diskutieren Vertreter unterschiedlicher Branchen. Daneben berichten ehemalige Stipendiaten des DAAD, wie ein Auslandsaufenthalt ihnen zu einer erfolgreichen Karriere verholfen hat.

Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Mitarbeiter aus dem Personalbereich von international tätigen Unternehmen, Geschäftsführer von mittelständischen Betrieben mit Exportschwerpunkten sowie Vertreter von Wirtschaftsverbänden, Unternehmens- und Personalberatungen. Die Teilnahme am Fachforum ist kostenlos; eine Anmeldung wird erbeten.

Veranstaltet wird das Fachforum vom DAAD im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten, gemeinsamen Kampagne "go out! studieren weltweit".

Fachforum "Auslandserfahrener Nachwuchs: Mehrwert für die Wirtschaft!"

10 August 2011

Studie: Master im Ausland immer beliebter

Die Internationalisierung des Studiums nimmt weiter zu: Etwa 2 500 bis 3 500 deutsche Bachelor-Studierende des Abschlussjahrgangs 2009 haben, laut der Studie "Wissenschaft weltoffen 2011", ihr Studium im Ausland fortgesetzt. Das entspricht rund fünf Prozent an Universitäten und drei Prozent der Studierenden an Fachhochschulen. "Gegenwärtig zieht es vor allem die Bachelor-Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zum Masterstudium ins Ausland", erläutert Dr. Ulrich Heublein vom HIS-Institut für Hochschulforschung. Vor allem Hochschulen in Großbritannien, aber auch in Österreich, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz stehen bei den deutschen Master-Studierenden hoch im Kurs, so Heublein weiter.

Auch die Internationalisierung der deutschen Hochschullandschaft verfolgt einen Aufwärtstrend. Im Studienjahr 2010 waren 181 000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Fast jeder zehnte Studierende in Deutschland ist ausländischer Staatsbürger und hat seine Studienberechtigung im Ausland erworben. Laut „Wissenschaft weltoffen“ wird die Zahl ausländischer Studierender auch in Zukunft steigen, denn mit rund 61 000 haben 2009 so viele Studienanfänger aus anderen Ländern wie noch nie ein Studium in Deutschland aufgenommen. Sie kommen vor allem aus Ostasien und Osteuropa: China, Russland, Polen und Bulgarien stehen an der Spitze der Länderliste. "Mit ihren ausländischen Studierenden stehen die deutschen Hochschulen auch im internationalen Vergleich gut da. Zusammen mit den USA, Großbritannien, Frankreich und Australien zieht Deutschland die meisten der mobilen Studierenden aus anderen Ländern an", zieht Dr. Simone Burkhart, DAAD, Leiterin des Referats Evaluation und Statistik, Bilanz.

Die Studie "Wissenschaft weltoffen" gibt der Deutsche Akademische Austauschdienst in Zusammenarbeit mit der HIS Hochschul-Informations-System GmbH heraus. Dabei werden jährlich Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung veröffentlicht.

"Wissenschaft weltoffen" zum Download: www.wissenschaft-weltoffen.de/publikation

28 Juni 2011

Erasmus bei Studenten immer beliebter

Immer mehr Studierende entscheiden sich im Rahmen ihres Studiums für einen Erasmus-Aufenthalt im Ausland. 2009/10 erhielten europaweit 213 000 Studierende ein Erasmus-Stipendium. Dies sei eine neue Rekordzahl und eine Steigerung von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, heißt es in der Presseerklärung der Europäischen Union.

"Das Erasmus-Programm ist eine der größten Erfolgsgeschichten der Europäischen Union. Die aktuellen Zahlen sprechen für sich: Erasmus genießt mehr Beliebtheit als je zuvor und ich werde für die Verfügbarkeit von mehr Mitteln für dieses Programm eintreten. Ein Studium oder ein Praktikum im Ausland öffnet Türen zur persönlichen Entfaltung und zu Beschäftigungsmöglichkeiten. [...]", sagte Androulla Vassiliou, Europäische Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend

Eine kürzlich durchgeführte Eurobarometer-Umfrage hat jedoch auch ergeben, dass viele Studierende in ihren Plänen, ihr Studium oder ein Praktikum im Ausland zu absolvieren durch fehlende Mittel gebremst werden. Etwa 33 Prozent der Befragten können es sich nicht leisten ins Ausland zu gehen, knapp zwei Drittel (63 %) der Studierenden, die im Ausland waren, mussten auf private Unterstützung oder Ersparnisse zurückgreifen. „Diese Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig es ist, unsere Mobilitätsprogramme auszubauen, denn sie sind ihr Geld wert“, stellte Kommissarin Vassiliou fest.

Erasmus in Zahlen: europa.eu

19 Mai 2011

Jetzt Ticket sichern! go out! Die Party am 21. Mai

Am 21. Mai steigt direkt im Anschluss an die Hochschulmesse StudyWorld 2011 ab 19 Uhr "go out! Die Party" in der Berliner Kulturbrauerei. Show Acts sind ROTFRONT, SISTER FA & BAND und BRASIL POWER DRUMS. Auf der Party können Besucher nicht nur feiern, sondern auch mit auslandserfahrenen Schülern und Studenten ins Gespräch kommen. Veranstalter ist die Kampagne "go out! studieren weltweit", eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Letzte Freitickets für die Party können noch am Freitag und Samstag auf der StudyWorld ergattert werden. Reguläre Tickets (inkl. Verzehrbons) gib es auch online unter:

11 Mai 2011

Studieren in Russland: Stipendien über das Russische Haus in Berlin

Russland lockt immer mehr ausländische Studierende an. Ein Studienaufenthalt in Russland ist im Trend und die russische Sprache gilt als wichtige Schlüsselqualifikation und verbessert die Karrierechancen. In den letzten Jahren haben sich universitäre Kooperationen zwischen russischen und deutschen Universitäten ausgeweitet. Stipendien sind dabei eine gute Gelegenheit die russische Hochschullandschaft kennen zu lernen. Das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur (RHWK) vergibt Studienplätze an ausländische Studierende für alle Fachrichtungen. Das Programm umfasst Sprachkurse, Praktika, Auslandssemester, ganze Studienaufenthalte sowie Aufbau- und Promotionsstudiengänge. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Visum und Studiengebühren trägt der russische Staat.

Bewerber ohne Russischkenntnisse werden in einem einjährigen Vorbereitungskurs auf ihre Studienzeit in Russland vorbereitet. Studienbeginn ist jeweils am 1. September 2011 beziehungsweise Ende Januar/Anfang Februar 2012 möglich. Noch bis zum 30. Mai 2011 können Bewerbungen an das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin per Post und Email eingereicht werden.

Kontakt: Frau Dr. Olga Vladimirova, Leiterin des Sprachzentrums, Tel.: 030 20 30 22 48, 0163 5866371, E-mail: russisch@russisches-haus.de; Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin.

Detaillierte Informationen zur Ausschreibung: www.russisches-haus.de

21 April 2011

Europa: Auslandsaufenthalte fördern

Bereits heute entscheiden sich zahlreiche deutsche Studierende für einen Studienaufenthalt im Ausland. Nun sollen Auslandsaufenthalte nicht nur für Studenten, sondern auch für Auszubildende sowie Berufstätige noch attraktiver werden. Mit dieser Forderung übermittelten Bundesbildungsministerin Annette Schavan und der Präsident der Kultusministerkonferenz Bernd Althusmann der Europäischen Kommission ein umfangreiches Positionspapier (PDF), das die wichtigsten Forderungen Deutschlands für die Zukunft des Programms für lebenslanges Lernen (PLL II) ab 2014 enthält.

Das Programm für lebenslanges Lernen betrifft den gesamten Bildungsweg von der Schule über die Hochschule und Berufsbildung bis zur Erwachsenenbildung. Für den Austausch von Lehrenden und Lernenden aller Altersstufen sowie die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen steht von 2007 bis 2013 ein Budget von fast 7 Milliarden Euro zur Verfügung.

Schwerpunkt des Programms für lebenslanges Lernen soll auch künftig die Mobilität von Lernenden und Lehrenden in Europa sein. Ziel ist es, Auslandsaufenthalte besser vorzubereiten, zu begleiten und zu betreuen. Dazu sollen auch die Programme COMENIUS für die Schulbildung, LEONARDO DA VINCI für die Berufsbildung, ERASMUS für die Hochschulbildung und GRUNDTVIG für den Bereich der Erwachsenenbildung durchlässiger gestaltet werden.

Weitere Informationen zu den jeweiligen Programme bieten der Pädagogische Austauschdienst der Kultusministerkonferenz (für COMENIUS): www.kmk-pad.org, das Bundesinstitut für Berufsbildung (für LEONARDO DA VINCI und GRUNDTVIG): www.na-bibb.de und der Deutsche Akademische Austauschdienst (für ERASMUS): www.daad.de

12 April 2011

Kurzfilmwettbewerb: DAAD sucht ERASMUS-Film

Mehr als zwei Millionen Studierende und Praktikanten waren seit 1987 mit dem Austauschprogramm ERASMUS im europäischen Ausland. Bis 2013 sollen es weit über drei Millionen werden. Um ERASMUS bei Studierenden noch populärer zu machen, ruft der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) deutsche und ausländische Studierende zum Kurzfilmwettbewerb auf. Gefragt ist ein eigenproduzierter Film in Deutsch oder Englisch, der jungen Menschen Lust auf einen ERASMUS-Aufenthalt im Ausland machen soll. Die Filmbeiträge können bis zum 20. Mai beim DAAD eingereicht werden.

Aus allen Einsendungen wählt eine Fachjury den offiziellen ERASMUS-Film des DAAD aus. Die drei besten Kurzfilme Preisgelder in Höhe von € 1.000, € 700 und € 500.

Bei Fragen zum Wettbewerb:
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Julia Vitz
Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Telefon +49.228.882.181
eMail: vitz@daad.de

31 März 2011

Fachkonferenz "go out! studieren weltweit"

Die Mobilität deutscher Studierender ist Schwerpunkt einer vom BMBF und DAAD organisierten Fachkonferenz, die unter dem Titel "go out! studieren weltweit" steht. Vom 19. bis 20. Mai sprechen Vertreter von Hochschulen über Möglichkeiten und Herausforderungen der Integration von Auslandsaufenthalten in Bachelor- und Masterstudiengängen. Verschiedene Lösungsansätze werden dabei aufgezeigt und diskutiert. Veranstaltungsort ist das dbb forum in Berlin.

Die Fachkonferenz richtet sich an Vertreter deutscher Hochschulen aus Hochschulleitungen, Fachbereichen / Fakultäten und Instituten sowie Auslandsbeauftragte, Mitarbeiter der Akademischen Auslandsämter und Aussteller der StudyWorld 2011.

Das vorläufige Konferenzprogramm sowie das Anmeldeformular zur Fachkonferenz "go out! studieren weltweit" ist auf den Seiten der StudyWorld 2011 abrufbar: www.studyworld2011.com/fachkonferenz.php

Studie: Deutsche Hochschulen sind am internationalsten

Die Umstellung der deutschen Hochschullandschaft im Rahmen des Bologna-Prozesses hat hierzulande nicht nur Lob geerntet. Daher stellt sich für viele Studierende, Dozenten und Professoren die Frage, ob die Umsetzung gelungen ist. Eine aktuelle Studie im Auftrag des British Council zeichnet jedoch ein äußerst positives Bild der deutschen Hochschullandschaft in Bezug auf Internationalität und Mobilität: Auf beiden Gebieten ist Deutschland auf dem Spitzenplatz vor Australien, Großbritannien, USA und China.

Der Vergleich der Hochschulen in elf verschiedenen Ländern ergab, dass Deutschland in den letzten Jahren für ausländische Studierende deutlich an Attraktivität gewonnen hat. Dies liegt am internationalen Studienangebot sowie an den vergleichsweise geringen Studiengebühren für ausländische Studierende. Aber auch die deutschen Studierenden sind gern unterwegs. Die Studie ergab, dass deutsche Studierende die mobilsten in ganz Europa sind.

Presseecho zur Studie online auf Times Higher Education oder im DAAD Magazin

Die Mobilität deutscher Studierender ist Schwerpunkt einer vom BMBF und DAAD organisierten Fachkonferenz, die unter dem Titel "go out! studieren weltweit" steht. Vom 19. bis 20. Mai sprechen Vertreter von Hochschulen über Möglichkeiten und Herausforderungen der Integration von Auslandsaufenthalten in Bachelor- und Masterstudiengängen.

30 März 2011

Frankreich auf der Hochschulmesse StudyWorld 2011

Savoir vivre: Das Studium in Frankreich ist Schwerpunkt der StudyWorld 2011. Vom 20. bis 21. Mai präsentieren sich zahlreiche französische Universitäten, Grande Ecoles und Ecoles sowie weitere Bildungsinstitutionen auf der internationalen Messe für Studium, Praktikum und akademische Weiterbildung. Veranstaltungsort ist das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin-Mitte.

Kooperationspartner des Schwerpunkts sind die Deutsch-Französische Hochschule sowie das Informationsbüro Studieren in Frankreich / Campus France der französischen Botschaft in Deutschland. Bildungsinstitutionen aus Bordeaux, Grenoble, Lyon, Paris oder Strasbourg stellen sich vor und präsentieren ihre vielfältigen Angebote.

Weitere Informationen zur StudyWorld 2011 unter: www.studyworld2011.com
Der Blog zum Schwerpunkt: studyworld2011.blogspot.com

31 Januar 2011

Erneut mehr deutsche Studierende mit Auslandsaufenthalt

Deutsche Studierende zieht es immer stärker ins Ausland. Laut der Studie „Internationalisierung des Studiums“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Hochschul-Informations-Systems (HIS) und des Deutschen Studentenwerks (DSW) sind sie wesentlich mobiler als ihre Kommilitonen aus anderen Industrieländern. Zwischen den Jahren 2000 und 2008 hat sich die Zahl deutscher Studierender im Ausland nahezu verdoppelt und betrug zuletzt ca. 103 000. Nur aus China, Indien und Südkorea gehen noch mehr Studierende ins Ausland.

Insgesamt können 15 Prozent aller deutscher Studierende auf einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt zurückblicken, z.B. für ein Auslandssemester, ein Praktikum oder einen Sprachkurs. Mehrheitlich studieren die auslandsmobilen Deutschen im europäischen Ausland. Bevorzugte Gastländer sind dabei vor allem Österreich, die Niederlande und Großbritannien. Ein Auslandspraktikum wurde wiederrum am häufigsten in den USA, in Großbritannien und Frankreich absolviert.

Ob Studierende ins Ausland gehen, hängt unter anderem stark von der sozialen Herkunft ab. Junge Menschen aus hochschulnahen, einkommensstarken Familien tun dies fast doppelt so häufig wie ihre Kommilitonen aus bildungsferneren Haushalten mit geringerem Einkommen. Dabei spielt die Unterstützung seitens der Eltern sicherlich eine wichtige Rolle. Drei Viertel der mobilen Studierenden werden von zu Hause unterstützt, mehr als die Hälfte arbeitet vor oder während des Auslandsstudiums, 60 Prozent erhalten ein Stipendium, 30 Prozent Auslands-BAföG.

Umgekehrt studieren auch immer mehr ausländische Studierende an deutschen Hochschulen. Ihre Zahl stieg von 1997 bis 2008 von 100 033 auf 245 522. Damit belegt Deutschland hinter den USA und Großbritannien weltweit den dritten Platz.

Der Bericht "Internationalisierung des Studiums" basiert auf der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, einer Befragung von 16 370 Studierenden im Sommer 2009 zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage. Das BMBF fördert die Befragung, die HIS führt diese wissenschaftlich durch.

Die Studie "Internationalisierung des Studiums" von BMBF, DSW und HIS zum Download (PDF, 98 Seiten)

EU-Konsultation: Die Zukunft der Hochschulbildung

Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zur Modernisierung der Hochschulbildung in Europa begonnen. Noch bis zum 15. März kann sich die Öffentlichkeit in Deutsch, Englisch oder Französisch in Form eines Online-Fragebogen zum Thema „Prioritäten der Modernisierung der Hochschulbildung in Europa: Bildung, Forschung und Innovation“ äußern. Damit möchte die EU ihre Bürger aktiv an der Gestaltung zukünftiger politischer Strategien beteiligen.

Hintergrund:
Europa 2020, die Strategie der EU für Wachstum, betont die vitale Rolle der europäischen Hochschulbildung für die Entwicklung von Kompetenzen und das Voranbringen von Forschung und Innovation in der Wissensgesellschaft. Als Teil ihrer Bemühungen die Entwicklung der Hochschulbildung in Europa zu unterstützen, plant die Europäische Kommission die Annahme einer neuen Mitteilung über die Modernisierung der Hochschulbildung im dritten Quartal 2011. Diese wird eine strategische Richtung für die Entwicklung der europäischen Hochschulbildung, einschließlich der Bereiche Bildung, Forschung und Innovation, in den nächsten zehn Jahren geben.
Um die neue Mitteilung vorzubereiten, führt die Europäische Kommission derzeit eine breit angelegte Konsultation der Akteure der europäischen Hochschulbildung durch.

Fragebogen:
http://ec.europa.eu/education/news/news2760_de.htm
Hochschulbildung in Europa:
http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-policy/doc62_de.htm

StudyWorld 2011: Informiert rund ums Studium weltweit

Eine Übersicht über Studienangebote und –programme in 25 Ländern bietet die StudyWorld 2011. Die internationale Hochschulmesse findet vom 20. bis 21. Mai im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin-Mitte statt. Abiturienten, Studierende, Absolventen und junge Berufstätige auf der Suche nach dem passenden Studiengang in Deutschland, einem Auslandssemester oder internationalem Praktikumsplatz können sich bei 170 Ausstellern rundum informieren.

Studienberater und Karrierecoaches beantworten im begleitenden Informations- und Seminarprogramm in über 70 Veranstaltungen individuell Fragen zu Studium und Berufseinstieg wie: Welche Master-Studiengänge gibt es im europäischen Ausland? Wo findet man ein Praktikum, bei dem man seine Englischkenntnisse entscheidend verbessern kann? Welche Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung gibt es für einen Studienaufenthalt in Asien?

Zu den Ausstellern der StudyWorld zählen internationale Hochschulen, Förderinstitutionen, Studieninformationsdienste, Praktikumsvermittler und Austauschorganisationen, darunter der Deutsche Akademische Austauschdienst sowie deutsche Hochschulen wie die Fachhochschule Jena oder die Martin-Luther-Universität Halle.

Weitere Infos unter www.studyworld2011.com

15 Dezember 2010

DAAD vergibt Auszeichnung im Rahmen von „Bologna macht mobil“

Die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen spielt bei der Entscheidung für ein Auslandssemester eine große Rolle. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat zwei Studiengänge und eine Hochschule für deren "Beispielhafte Anerkennung 2010" ausgezeichnet. Preisträger sind der Bachelor-Studiengang "Environmental and Resource Management" der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, der Doppelmaster-Studiengang "Affaires Européennes / Affaires Internationales" der Freien Universität Berlin sowie die Hochschule Bremen.

Der Preis wird im Rahmen der Aktion "Bologna macht mobil" aus Mitteln des BMBF finanziert. Damit sollen jene Hochschulen ausgezeichnet werden, die dem Ziel der Bologna-Reform besonders gerecht werden und dabei für Studierende in puncto Mobilität attraktiv sind.

Deutschland steht im Vergleich der Unterzeichnerländer der Bologna-Erklärung als Schlusslicht in Sachen Anerkennung da. Um die durchaus vorhandenen positiven Beispiele bekannt zu machen und Hochschulen bei der Etablierung guter Verfahren zu unterstützen, hat der DAAD 2010 erstmals den Preis "Beispielhafte Anerkennung" ausgelobt. Die Auszeichnung wird für innovative Ansätze zur Förderung der Mobilität und Anerkennung vergeben.

Kurbeschreibung der Preisträger
(PDF)

28 Oktober 2010

Independentfilm, Kreuzworträtsel und Literatur – Chinesisch im Fokus

Seit Ende September finden sich auf dem Blog „Chinesisch entdecken“ Interviews, Texte und Hintergrundinformationen zum Land der Mitte und seiner faszinierenden Sprache. Zunächst berichtet die neuzehnjährige Studentin Pilar Czoske von ihrem Studienaufenthalt in China – von ihren Eindrücken, kulinarischen Besonderheiten sowie den Eigenheiten und der Schönheit der chinesischen Sprache. Die Kulturbotschafterin der Expolingua Berlin, Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann, erzählt im Interview von ihren Erfahrungen mit der chinesischen Kultur, was für sie das Land so faszinierend macht und welche Hürden beim Erlernen der chinesischen Sprache zu meistern sind. In Zusammenarbeit mit dem Medienpartner dem Deutsch-Chinesischen Kulturnetz www.de-cn.net erfährt der Blogleser mehr über Filmschaffende sowie die Vielfalt der filmischen Independent-Szene in China.

Für die kommenden Wochen sind weitere Beiträge zur chinesischen Sprache sowie zur kulturellen Vielfalt Chinas geplant. Der Blog entsteht im Vorfeld der Sprachenmesse Expolingua Berlin, die Chinesisch in diesem als Schwerpunkt hat.

Themenportal zum Schwerpunkt Chinesisch auf der Expolingua Berlin

31 August 2010

Deutlich mehr ausländische Studienanfänger und Doktoranden

Die deutsche Hochschullandschaft wird internationaler. Im Jahr 2008 haben - laut der neuesten Studie „Wissenschaft weltoffen“ – 70 000 ausländische Studierende ein Studium in Deutschland begonnen. Das sind zehn Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die meisten Studienanfängerinnen und -anfänger kommen aus China, auf den folgenden Plätzen liegen bei den Neueinschreibungen Studierende aus der Türkei, Frankreich, Polen, Russland und den USA.

Ein Schwerpunktkapitel der diesjährigen Studie ist den ausländischen Doktoranden gewidmet: 2009 waren doppelt so viele Doktoranden an deutschen Universitäten eingeschrieben wie im Jahr 2000. Damit kommt inzwischen jeder fünfte Doktorand aus dem Ausland. An der Spitze stehen China und Indien, gefolgt von Russland und Polen. Viele entscheiden sich für Deutschland, weil sie vom guten Ruf und der fachlichen Qualität der Wissenschaft hierzulande überzeugt sind.

Die Internationalisierung der deutschen Hochschulen ist Teil eines weltweiten Trends. Etwa drei Millionen Studierende weltweit waren an einer Hochschule außerhalb ihres Heimatlandes eingeschrieben. Deutschland gehört nach den USA und Großbritannien zu den wichtigsten Gastländern. Im Jahr 2009 waren hier insgesamt 240 000 ausländische Studierende an Universitäten und Fachhochschulen immatrikuliert – 6 000 mehr als im Jahr zuvor.

Die Studie „Wissenschaft weltoffen“ gibt der Deutsche Akademische Austauschdienst in Zusammenarbeit mit der HIS Hochschul-Informations-System GmbH jährlich heraus. Mit der Ausgabe 2010 werden zum zehnten Mal Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung veröffentlicht.

Ergebnisse „Wissenschaft weltoffen“ unter www.wissenschaft-weltoffen.de/publikation

Auf in die USA: High School-Jahr zu gewinnen

Während eines Auslandsjahrs lernt man nicht nur fließend eine Fremdsprache, sondern auch fürs Leben. Also raus aus dem deutschen Schulalltag und rein ins Abenteuer! Mit etwas Glück kann man jetzt ein Vollstipendium für ein High School-Jahr in den USA gewinnen. Die Zeitschrift Spot on und EF High School Year verlosen unter 14- bis 17-jährigen den einjährigen Auslandsaufenthalt. Gefragt sind eigene journalistische Beiträge, Interviews, Websites, TV Sendungen oder Radiospots zum Thema USA. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen in der September-Ausgabe von Spot on sowie unter www.ef.com/spoton.